Rosenpflege im Herbst - das gilt es zu beachten

Hagebutten sollten an der Heckenrose bleiben. Hagebutten sollten an der Heckenrose bleiben.
Rosen sind zwar winterhart, müssen jedoch auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Der Umfang dieser Rosenpflege im Herbst hängt natürlich von den winterlichen Bedingungen bei Ihnen ab.
Dr. Hannelore Dittmar-Ilgen
14.07.2011 Dr. Hannelore Dittmar-Ilgen
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  • Rosenschere
  • Laub oder Abdeckmaterial

So gelingt die Rosenpflege im Herbst

Die Rosenpflege im Herbst hängt davon ab, wie stark die winterlichen Bedingungen bei Ihnen ausfallen. In manchen Weingegenden Deutschlands genügt es, die Rosen im Herbst zurückzuschneiden und nur leicht mit Erde oder Laub anzuhäufeln. In rauen Gegenden ist mehr Winterschutz angesagt.

  1. Zunächst sollten Sie im Spätherbst die Rosen vor dem ersten Frost zurückschneiden.
  2. Schneiden Sie die Rosenblüten ab. Verwelkte Exemplare können kompostiert werden, Knospen und noch schöne Blüten kommen in eine Vase. Mit ihnen können Sie noch ein paar Tage vom Sommer träumen, denn die Knospen gehen im Allgemeinen noch auf.
  3. Dann schneiden Sie die Rosenstöcke etwas zurück. Edelrosen werden stark eingekürzt, wilde Sorten bzw. Strauchrosen werden nur leicht zurückgeschnitten. Viele Heckenrosen benötigen überhaupt keinen Winterschnitt. Auch hier gilt die Regel: Je kälter der Winter, desto kürzer die Rosen.
  4. In milden Gegenden ist es ausreichend, den Wurzelstock der Rosen leicht mit Erde anzuhäufeln bzw. das von den Bäumen gefallene Laub als Winterschutz zu deponieren.
  5. In mehr winterlich geprägten Gegenden mit starkem Frost oder Schneefällen sollten Sie Ihre Rosen neben dem Anhäufeln mit Laub und/oder Erde zusätzlich mit Tannen- oder Reisigzweigen abdecken. 
  6. Zudem benötigen die Rosen eine umso gründlichere Rosenpflege im Winter, je jünger sie sind. Alte Rosen haben schon viele Winter durchgemacht und benötigen oft kaum Winterschutz.
  7. Bei Hecken- und großen Strauchrosen sollten Sie die Hagebutten unbedingt an den Rosen belassen. Hagebutten sehen im Winter nicht nur hübsch aus, sie sind in der kalten Jahreszeit auch eine wertvolle Nahrung für die Vögel.

Wenn Sie die Rosen im Herbst nur wenig zurückgeschnitten haben, werden einige Teile der Pflanze im Winter erfrieren. Kein Problem, die eigentliche Rosenpflege kommt dann im Frühjahr. Kurz vor dem Austrieb werden die erfrorenen Teile abgeschnitten und die Rose erhält auch einen Formschnitt. Gerade diesen Punkt kann man im Herbst oft gar nicht gut beurteilen. So in Form gebracht und mit Kompost oder Rosendünger versehen kommen die Rosen dann schnell zu Blättern und Blütenknospen. Fazit: Im Herbst nicht zu stark schneiden, aber dies im Frühjahr ausgleichen.

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