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Rosenpflege im Herbst

Die Rosenpflege nimmt im Herbst recht wenig Zeit in Anspruch. Die Pflanzen sind leicht auf den Winter vorzubereiten, denn sie sind fast winterhart.

Übertreiben Sie die Rosenpflege nicht, das schadet den Pflanzen.
Übertreiben Sie die Rosenpflege nicht, das schadet den Pflanzen.

Rückschnitt im Herbst

Schneiden Sie Ende September die letzten Rosenblüten ab. Bei Sorten, wie Hagebutten bilden, können Sie Verblühtes stehen lassen, damit sich Hagebutten bilden. Diese sind im Winter ein schöner Schmuck und ein gutes Futter für Vögel.

Entfernen Sie alle abgeknickten Triebe und solche, die erkennbar krank sind. Alle Ästchen, die braune, schwarze oder weiße Flecken zeigen, sind von Pilzen oder Bakterien befallen. 

Es ist nicht nötig, die Triebe von Beetrosen oder Kletterrosen in dieser Jahreszeit stark einzukürzen. Der richtige Rosenschnitt erfolgt im Frühjahr. Sie sehen nach dem Winter, welche Teile der Rosen im Winter erfroren sind. Das erleichtert den Rückschnitt.

Schnittgut von Rosen ist auf dem Kompost problematisch, da es oft Pilzsporen enthält. Sie verbreiten Pilzkrankheiten, wenn Sie die Pflanzenteile nicht im Hausmüll entsorgen.

Spezielle Rosenpflege vor dem Frost

Über das Düngen im Herbst sind sich die Experten nicht einig. Die meisten raten, die Blumen im August das letzte Mal im Jahr zu düngen. Andere schwören auf einen Kalidünger im Herbst. Einigkeit besteht bei den Gärtnern, dass die Pflanzen auf keinen Fall einen Stickstoffdünger bekommen dürfen.

In milden Gegenden ist es ausreichend, den Wurzelstock der Rosen leicht mit Erde anzuhäufeln beziehungsweise Laub als Winterschutz unter den Pflanzen zu verteilen. In Regionen mit starkem Frost ist es sinnvoll, das Laub mit Tannenreisig abzudecken. Sie sehen, die Rosenpflege vor dem Winter ist wenig aufwendig.

Die beste Jahreszeit zum Pflanzen und Umpflanzen

Die Zeit von Oktober bis Anfang Dezember ist die beste Zeit, um Rosen im Garten aus- oder umzupflanzen. Dies gilt auch für wurzelnackte Neuerwerbungen, nicht nur für Containerware. Rosen, die Sie zu dieser Jahreszeit pflanzen, bilden vor dem Frost wurzeln. Wenn Sie erst im Frühjahr pflanzen, macht die Hitze den jungen Pflänzchen Probleme.

Wichtig ist, die Rosen in eine gut gelockerte Erde zu setzen und reichlich anzugießen. Über das Düngen sind sich Experten auch in diesem Punkt nicht einig. Viele empfehlen, Kompost und Pferdemist in das Pflanzloch zu geben. Andere Fachleute plädieren für eine erste Düngergabe im Frühjahr.

Bedecken Sie die Rosen nach dem Einpflanzen mit Laub und Tannenreisig, um die junge Pflanze vor Frost zu schützen. Im ersten Jahr sind sie noch empfindlich.

Mit dem Kälteschutz nicht übertreiben

​Viele Hobbygärtner sind bei der Rosenpflege übereifrig. Die meisten Rosen benötigen außer den beschriebenen Maßnahmen keinen weiteren Schutz. Es ist normal, dass einige Triebe abfrieren. Im Sommer treiben die Pflanzen von unten her neu aus.

Hochstammrosen brauchen einen Winterschutz. Biegen Sie junge biegsame Stämme zum Boden, stecken Sie diese dort mit Metallbügeln fest, bevor Sie das Ganze mit Lauberde oder Kompost bedecken. Ist der Stamm zu stabil zum Biegen, hüllen Sie die Pflanze in einen Jutesack ein. Lassen Sie die Finger von Folien und Vlies. In solchen Hüllen wird es zu warm, die Pflanzen treiben vorzeitig aus und neigen zum Faulen.

Kletterrosen erfrieren im Winter nicht, sofern der Wurzelbereich wie beschrieben geschützt ist. Einzeln abstehende Zweige sind in Gefahr, zu erfrieren. Diese lassen sich durch Reisigbündel oder Jutesäcke schützen.

Es ist völlig überflüssig, einen Strauch in Folien oder Vliese zu hüllen. Unter diesen gedeihen Pilze und Fäulnisbakterien. Ihre Rosen werden darunter krank, manchmal sind sie nach dem Winter nicht mehr zu retten. Übertreiben Sie die Rosenpflege im Herbst nicht.

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