Rosen zeichnen - so klappt´s

Rosen zeichnen - der Hell-Dunkel-Kontrast ist wichtig. Rosen zeichnen - der Hell-Dunkel-Kontrast ist wichtig.
Zeichnen ist ein schönes Hobby. Sie können mit einfachen Mitteln beginnen und trotzdem die schönsten Motive wählen. Rosen gehören dazu. Nach dieser Anleitung gelingt auch Ihnen ein schönes Rosenbild.
Heike Dommnich
31.01.2012 Heike Dommnich
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Zeichenblatt
  • eine Rose
  • weichen Bleistift

Rosen sind in ihrer Schönheit beliebte Motive in der Malerei. Auch wenn der Blütenaufbau zunächst nicht einfach erscheint, ist es gar nicht so schwer, Rosen zu zeichnen. Wenn Sie nicht gerade mit einer hundertblättrigen englischen Rose beginnen, schaffen auch Sie das. Zeichnen Sie mit einem weichen Bleistift.

Zeichnen heißt beobachten - Linie für Linie

Nehmen Sie sich Rosen als Vorlage, die große Blüten, aber nicht zu viele Blütenblätter haben. Ihr Rosenmodell sollte auch bereits voll aufgeblüht sein. Dann können Sie in die Blüte schauen und erkennen jedes einzelne Blütenblatt.

  1. Sie beginnen beim Zeichnen von Rosen immer innen und arbeiten sich dann nach außen vor. Konzentrieren Sie sich auf ein einzelnes Blütenblatt und zeichnen Sie dessen äußeren Rand. Dabei ist es nicht so wichtig, ob die Linie absolut identisch ist. 
  2. Gehen Sie dann zum zweiten Blütenblatt und zeichnen Sie dessen äußeren Rand. Achten Sie dabei genau auf die Proportionen. Länge, Winkel und der Abstand der Linien zueinander sind wichtig. Vergleichen Sie die benachbarten Blütenblätter miteinander. 
  3. Nun folgt das dritte Rosenblatt und so zeichnen Sie zunächst Linie für Linie die einzelnen Umrisse der Rosenblüte. Die inneren Rosenblätter sind kleiner als die äußeren. Ihre geschwungenen Linien werden also immer weiter. Halten Sie sich nicht zu genau an der Form der Rosenblätter auf. Zeichnen Sie locker und mit Schwung.
  4. Nachdem Sie die Umrisse Ihrer Rose gezeichnet haben, fehlt nur noch der Stiel. Beobachten Sie auch hier genau, wie Sie ihn sehen. Sein Ansatz an der Blüte wird durch die Rosenblätter verdeckt. Trotzdem ist die richtige Position wichtig. Schauen Sie, an welcher Stelle der Stiel sichtbar wird und wie schräg Sie ihn ansetzen müssen. Wenn der Stiel im sichtbaren Bereich Dornen hat, zeichnen Sie diese. 

Rosen im Bild - so beenden Sie es

Nun haben Sie die Rosenblüte mit den einzelnen Blättern auf dem Papier. Jetzt zeichnen Sie die Schattierung, damit Ihr Bild plastisch wirkt.

  • Der innen liegende Teil der Blütenblätter ist der dunklere Bereich. Die Wölbungen nach außen sind heller. 
  • Zeichnen Sie immer so, dass ein heller Bereich an einen dunklen stößt. Durch den Kontrast zwischen Hell und Dunkel erreichen Sie die Dreidimensionalität.
  • Beginnen Sie mit mittleren Werten. Dort, wo die Rosenblätter am hellsten sind, lassen Sie das Blatt weiß. Die dunkelsten Stellen setzen Sie erst nach und nach ein. Achten Sie darauf, dass Ihre Übergänge fließend sind und Sie die Richtung Ihrer Striche beim Schattieren nach den Wölbungen der Rosenblätter ausrichten.

Sie werden sehen, es ist tatsächlich nicht so schwer, Rosen zu zeichnen. Wenn Sie erst einmal einige Zeichnungen mit dem Bleistift angefertigt haben, bekommen Sie schnell Lust, rote Rosen auch in Farbe zu malen.

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