Der Sommerschnitt regt die Bildung neuer Rosenblüten an. Dieses Schneiden nach der Blüte geschieht unabhängig vom regulären Rückschnitt im Frühjahr.
- 28.12.2011 Ariane Windsperger
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Der Sommerschnitt sorgt für üppige Blütenpracht
- Nach der ersten Blüte können Sie etwa im Juni Ihre mehrmals blühenden Edelrosen, Wildrosen und Beetrosen zurückschneiden. Schneiden Sie die Rosen ein ganzes Stück unterhalb der Blüten ab.
- Dadurch stecken die Rosen weniger Kraft in alte, abgestorbene Blumenteile. Auf diese Weise wird die Bildung neuer Blüten angeregt und die Blütenpracht selber fällt üppiger aus als ohne Rückschnitt.
- Der Rückschnitt regt die Rose an, frische, satte Triebe zu schaffen. So erhalten Sie langfristig eine starke, gesunde Blüte.
- Wildrosenhecken, Moosrosen oder Parkrosen werden in der Regel nur im Frühjahr geschnitten. Diese Rosenarten bilden dafür hübsche Hagebuttenfrüchte im Herbst.
So schneiden Sie die Rosen
- Wenn Sie Ihre Rosen im Sommer nach der Blüte schneiden, dann sollten Sie darauf achten, dass Ihre Rosenschere ausreichend scharf ist. Je schärfer und qualitativ hochwertiger die Rosenschere ist, desto besser ist das für die Rose. Außerdem fällt auch Ihnen dann die Arbeit leichter. Wenn Sie keine Rosenschere besitzen, können Sie auch eine scharfe Gartenschere verwenden.
- Wenn Sie die verwelkten Blüten abschneiden, dann schneiden Sie nicht nur den Blütenansatz ab. Um den neuen Austrieb optimal zu fördern, sollten Sie den Rosentrieb ca. einen halben Zentimeter über dem nächsten 5-fiedrigen, nach außen stehenden Blatt schräg abschneiden.
- Durch das schräge Abschneiden kann Wasser, das die Rose hinabrinnt, besser abfließen und sammelt sich nicht in den Kanten des Rosenstiels. Dadurch können Sie Schimmelwuchs und Pilzbefall vorbeugen. Generell gilt beim Kürzen der Triebe, dass sie auf drei bis fünf Augen zurückgeschnitten werden sollten.
- Schwache Triebe können Sie stärker als die starken Triebe zurückschneiden. Schwache und kranke Triebe können Sie direkt am Triebansatz abschneiden.