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Rosen im Herbst schneiden? - So gelingt der Rückschnitt

Wenn sie in voller Blüte steht, gilt die Rose als Symbol der Liebe, als ein Geschenk der Zuneigung und der liebevollen Aufmerksamkeit. Doch damit sie blühen kann, muss sie regelmäßig zurückgeschnitten werden. Wie aber schneiden Sie die Rosen in Ihrem Garten richtig zurück und was sollten Sie dabei im Herbst beachten?

Rosen zurückschneiden hilft der Blüte.
Rosen zurückschneiden hilft der Blüte. © bagal / Pixelio

Wozu Sie im Herbst zuschneiden sollten

  • Wie Sie sich sicher vorstellen können, erfrieren Knospen und Blätter von Rosensträuchern über den Winter. Kurz bevor die Temperaturen drastisch fallen, sollten Sie Ihre Rosen also zurückschneiden, damit sie im nächsten Frühjahr wieder in voller Blüte stehen. Merken Sie sich dennoch: In extrem milden Wintern nach niederschlagsarmen Herbsten kann die Rose sogar bis Silvester blühen. Schneiden Sie daher im Herbst nicht zurück, wenn die Voraussagen günstig stehen und es ein angenehmer Winter zu werden scheint.
  • Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass der Rückschnitt im Herbst Krankheiten wie Fäule und Pilzbefall verhindern soll. Zudem soll der Herbstschnitt die Rose vor totem Holz schützen und sicherstellen, dass Triebe nicht erfrieren. Anders als beim Rückschnitt im Frühling ist das Ziel also nicht, das Wachstum der Pflanze anzuregen, sondern die Gesundheit der Blume über den Winter zu wahren.
  • Im Frühling sollten Sie immer sorgfältig stutzen und alleine die 4 Rosenaugen vom Schnitt verschonen. Sie formen zu dieser Zeit die Wuchsrichtung der Pflanze. Weil der Rückschnitt im Herbst aber ganz und gar nicht dazu dient, ist Ihnen hier freiere Hand gelassen und Sie müssen nicht allzu präzise kürzen, sondern können so viel stehen lassen, wie Sie wünschen. Wichtig ist nur, dass junge Triebe, Knospen, Blüten und Blätter der Blume abgeschnitten werden, bevor sie durch Wetterumstände zur Brutstätte für Krankheiten werden.
  • Kürzen Sie die Rosentriebe dabei am besten auf dieselbe Höhe und entfernen Sie zu nahe aneinander liegende Äste sowie Totholz. Nach dem Herbstschnitt sollte Ihre Rose nur noch aus stabilen Stielen bestehen, die nicht recht viel höher in den Himmel ragen als 20 Zentimeter.

Rosen winterfertig machen

  • Steht der kalte Winter direkt vor der Tür, so sollten Sie Ihre Rose vor der Kälte schützen und sie am besten mit Tannenreisig umwickeln. Die Stelle, an der Sie die Pflanze nach dem Herbstschnitt veredelt haben, ist von Ihnen mit Erde zu bedecken, damit die Kälte auch hier nicht mehr vordringen kann.
  • Die Rosenpflege nimmt im Herbst recht wenig Zeit in Anspruch. Die Pflanzen sind leicht …

  • Achten Sie dabei darauf, dass die Erde, die Sie verwenden, möglichst trocken ist, weil Sie sonst Keime und Infektionen fördern könnten. Im besten Falle entscheiden Sie sich für ein Einmulchen der Schnittstelle, denn auch wenn der Mulch Sie etwas mehr kostet als die einfache Gartenerde: Für Isolation gegen Frost sorgt er am besten.

Halten Sie sich an jene Anweisungen und schneiden Sie die Rosen im Frühling noch einmal gesondert zu, um das Wachstum zu fördern, so sollten Ihre Rosensträucher schon bald wieder derart prachtvoll blühen, dass sie nicht nur Symbol der Liebe sind, sondern einfach zum Verlieben aussehen.

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