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Rosen die essbar sind - so verwenden Sie die Blüten

Rosen die essbar sind - so verwenden Sie die Blüten2:25
Video von Lars Schmidt2:25

Rosen, die Königinnen der Blüten, sehen nicht nur gut aus. Rosen riechen auch nicht nur gut. Rosenblüten sind auch sehr lecker. Welche Rosen essbar sind, und wie Sie die Rosen in der Küche verwenden, lesen Sie hier.

Was Sie benötigen:

  • ganze, essbare Rosenblüten
  • Zucker, feinster Kristallzucker
  • destilliertes Wasser
  • Gummiarabikum
  • Backpapier
  • Schaschlikspieße
  • feiner Pinsel
  • Back- und Fritt-Papier

Essbare Blüten, speziell Rosenblüten, sind nicht nur sehr aromatisch und sehr lecker. Essbare Rosen sind auch sehr dekorativ.

Rosen - diese Blüten sind genießbar

  • Sie können leider keine Rosen aus dem Blumenladen kaufen. Rein theoretisch sind diese Rosen auch essbar. Leider sind die Blüten aus dem Handel alle gegen diverse Krankheiten und Insekten gespritzt. Das macht die Blüten für den menschlichen Verzehr ungeeignet. Zu dem haben die Rosen aus dem Handel auch sehr zähe und ledrige Blütenblätter, die selbst wenn Sie Bioware kaufen können, einfach nicht essbar sind.
  • Gut geeignete essbare Rosen finden Sie nur in der Natur oder in Ihrem Garten. Bauernrosen, Wildrosen, Hundsrosen und Zentifolien haben hauchzarte Blütenblätter und einen typischen, zarten Rosenduft.

Ganze essbare Blüten haltbar machen

  1. Um die essbaren Rosen als ganze Blüte haltbar zu machen, müssen Sie die Blüten mit einer Zuckermischung behandeln. Im Volksmund wird bei dem Vorgang davon gesprochen, die Blüten zu kandieren. Hierbei handelt es sich aber nicht um Kandieren. Die Blüten werden lediglich von einer Zuckerschicht ummantelt.
  2. Oftmals wird empfohlen die Blüten zu waschen, bevor die Rosen haltbar gemacht werden. Das Behandeln der essbaren Rosen mit Wasser verschlechtert aber das Ergebnis. Nehmen Sie einen Haarföhn und stellen Sie den Föhn auf Kaltluft. Bepusten Sie damit die Rosenblüten. Auf diese Weise werden die Rosen auch sauber, eignen sich aber noch zum haltbar machen.
  3. Rühren Sie je Rosenblüte einen halben Teelöffel Gummiarabikum mit einem halben Teelöffel destilliertem Wasser an. Rühren Sie sehr schnell und lassen Sie das Gummiarabikum nur einrieseln. Wenn Sie das Pulver komplett in das destillierte Wasser geben, dann verklumpt die Masse.
  4. Bestreuen Sie ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit einer dicken Schicht Zucker.
  5. Legen Sie auf den Zucker für je zwei Blüten, zwei Schaschlikstäbe so nebeneinander, dass Sie die Rosenblüten mit dem Unterteil darauf setzen können.
  6. Bepinseln Sie nun jedes einzelne Blütenblatt der Rosenblüten mit dem Gummarabikum.
  7. Bestreuen Sie dann jedes einzelne Blütenblatt der Rosenblüten mit dem feinen Zucker.
  8. Wiederholen Sie den Vorgang noch einmal. Die Rosenblüten sollen völlig mit dem Zucker bestäubt sein.
  9. Setzen Sie die Rosenblüten nun auf die Schaschlikspieße und schieben Sie das Backblech in den Ofen.
  10. Trocknen Sie die ganzen Rosenblüten, je nach Größe, zwischen zwei und sechs Stunden bei 40 °C.

Sie können den Zucker auch erst mit Speisefarben einfärben, bevor Sie die ganzen Rosenblüten damit bestreuen.

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