Bereits in der Antike wurden in Persien die wunderschönen, bis heute als Gartenrosen bekannten Damaszener Rosen kultiviert. Kreuzfahrer brachten sie dann mit nach Hause - nach Europa. Aber auch in Europa wurden schon im 14. Jahrhundert wilde Rosenarten kultiviert und gezüchtet: die Essig-Rose sowie die Alba Rose. Beide Rosenarten haben viele Unterarten und wurden immer wieder gekreuzt. So entstand eine Vielzahl neuer Sorten, die jedoch alle zu den "Alten Rosen" zählen.
- 09.01.2012 Nane Gisela Busse
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Woran Sie alte Rosensorten erkennen können
- Alte Rosensorten und die Züchtungen, die aus ihnen hervorgegangen sind, betören durch ihren herrlichen Duft. Wer einmal neben einem blühenden duftenden Rosenstrauch gestanden hat, wird dieses Dufterleben wieder suchen.
- Die Rosen der alten Sorten erfreuen Sie mit meist ziemlich großen, aber flachen und oft mit vielen kleinen Blütenblättchen gefüllten Blüten. Es gibt aber auch einfach blühende Sorten, wie beispielsweise die Essigrose.
- Wenn Sie einen üppigen breiten Rosenstrauch sehen - handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine alte Rosensorte. Die alten Sorten sind nicht so gut als Schnittblumen geeignet. Sie haben nicht so lange Stiele wie die neuen Sorten.
- Die historischen Rosensorten sind Einmalblüher. Das bedeutet, sie erfreuen Sie einmal im Juni mit ihrer Blütenpracht. Neue Sorten bilden im Spätsommer nochmals Blüten aus.
- Die Farbpalette der alten Sorten spielt in Pastellfarben, in Weiß, Rosa bis Rot und Purpurfarben.
Was die alten Rosengruppen auszeichnet
- Ob es jetzt um die Damaszener Rosen, alte englische Romantikrosen oder alte Rosenarten mit chinesischen Einflüssen handelt - alle haben sie ihren herrlich ausgeprägten Duft gemeinsam und erfreuen Sie durch üppige Blütenfülle am Strauch.
- Die alten Rosensorten mit Einfluss der China Rosen - wie beispielsweise die Bourbonrose, die Teerosen, Remontant oder Portlandrosen setzen im Spätsommer als einzige alte Rosengruppe nochmals Blüten an.
- Durch den Reichtum an ätherischem Rosenöl sind die alten Rosensorten wunderbar dafür geeignet, aus ihnen Rosenwasser oder Rosenöl zu machen. Auch ein Rosenessig oder ein Tee aus duftenden Rosenblättern können Sie aus diesen alten Sorten herstellen.
- Wenn Sie Rosenblätter in einer Schale ins Zimmer stellen, ist der ganze Raum von leichtem angenehmem Rosenduft erfüllt.
Erkennbarer Trend zu Neuzüchtungen alter Sorten
- Die Vorzüge der alten Rosensorten haben die Rosenzüchter der Neuzeit erkannt und so kommen in den letzten Jahren immer mehr neue Rosensorten auf den Markt, die aus den historischen Rosensorten gezüchtet wurden, jedoch widerstandsfähig gegen die bekannten Rosenkrankheiten sind.
- Wenn Sie sich also am Duft und dem ganz eigenen Erscheinungsbild der Blütenpracht der historischen Rosengruppen in Ihrem Garten erfreuen möchten, können Sie das, ohne dass die Pflanzen anfällig für Krankheiten sind.
- Sie haben die "Qual der Wahl" zwischen unglaublich vielen Rosensorten. Wenn Sie darauf achten, ob es sich bei der Sorte um eine alte Rosensorte handelt, können Sie ganz bestimmte Qualitäten - wie den Duft und die speziellen Blütenformen voraussetzen. Viel Freude an den alten wunderschönen Rosensorten in Ihrem Garten!