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Rosacea Therapie - so hilft die Anwendung

Eine der häufigsten Hauterkrankungen ist die Rosacea, auch unter den Namen Rotfinne oder Kupferrose bekannt. Bei den meisten Menschen zeigt sich die Erkrankung erst ab dem 30. Lebensjahr, wobei mehr hellhäutige Frauen als Männer davon betroffen sind. Mittlerweile gibt es eine wirksame Therapie, die allerdings konsequent durchgeführt werden muss.

Jeden Tag der gleiche kritische Blick in den Spiegel
Jeden Tag der gleiche kritische Blick in den Spiegel

Was Rosacea ist und wie die Therapie hilft

  • Typisch für die Rosacea sind rote Flecken im Gesicht, eitrige Pickel und Pusteln, ähnlich der Akne. Später können noch sichtbare Äderchen und im schlimmsten Fall Entzündungen der Bindehaut, des Augenlids und Hautschwellungen hinzukommen. Auch wenn die Ursachen der Hautkrankheit auch heute noch weitestgehend unbekannt sind, gibt es doch hilfreiche Mittel, um das Erscheinungsbild deutlich zu verbessern. Vieles kann man auch selber dafür tun, nur muss die Therapie beharrlich verfolgt werden.
  • Wenn Sie nach dem Sport oder einem Gläschen Alkohol tagelang rote Flecken im Gesicht haben, könnten das schon die ersten Zeichen der beginnenden Hautkrankheit sein. Das sollten Sie sofort von einem Hautarzt untersuchen lassen. Bei vielen Menschen bleibt die Erkrankung lange unentdeckt, was dazu führen kann, das bei extremen Fällen Hautverdickungen und bei Männern die sogenannte rote Säufernase auftreten können. Zunehmend leiden die Betroffenen auch immer mehr an den psychischen Belastungen. 
  • Sie fühlen sich angestarrt, ziehen sich oft zurück und mögen sich kaum im Spiegel anschauen. Viele schämen sich für ihre entstellte Haut und fühlen sich von der Gesellschaft ausgegrenzt und verspottet. Das muss aber nicht so sein. Denn es gibt schon Medikamente, Kosmetika und milde Reinigungsmittel, die Sie bei einer Therapie gegen die Rosacea wirkungsvoll unterstützen.

Das können Sie selber gegen die Hautkrankheit tun

  • Vermeiden sie auf jeden Fall Alkohol, scharfes Essen, große Kälte und Hitze. Sonnenbäder sind nur kurz erlaubt, und zwar mit einer Sonnencreme mit mindestens LSF 30.  Aber auch Stress und fetthaltige Pflegecremes begünstigen den Verlauf der Krankheit. Um die Rosacea gut in den Griff zu bekommen, müssen Sie alles, was die Durchblutung fördert und die Haut zusätzlich reizt, vermeiden. Eine gute Therapie fängt schon morgens an.
  • Waschen Sie Ihr Gesicht nur mit lauwarmem Wasser und benutzen Sie eine sehr milde, parfüm- und seifenfreie Reinigungslotion. Anschließend tupfen Sie die Haut nur vorsichtig ab. Verwenden Sie eine Creme, die mehr Wasser als Öl enthält. Entsprechende Pflegemittel können Sie in jeder Apotheke kaufen. Hier bekommen Sie auch ein geeignetes Make-up mit Grüntönen, das die Rötungen geschickt kaschiert.
  • In akuten Fällen verordnet der Hautarzt Ihnen Antibiotikacreme und Lotionen mit dem Wirkstoff Metronidazol oder Erythromycin, die abends nach der Reinigung dünn aufgetragen werden. Nur in ganz schweren Fällen werden auch Doxycyclintabletten oder sogar Laser eingesetzt, womit die geschädigten Gefäße behandelt werden. Die Hautkrankheit verläuft in Schüben, auch wenn Ihre Haut einmal keine Rötungen zeigt, ist eine dauerhafte Behandlung von äußerster Wichtigkeit.
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