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Rollrost oder Lattenrost? - Vorteile und Nachteile

Sie haben ein neues Bett und benötigen einen Rollrost oder einen Lattenrost? Die Entscheidung fällt nicht immer sehr leicht, denn der Markt bietet unendlich viele Arten von Latten- und Rollrosten an. Wahrscheinlich werden Sie immer ein Für und Wider abwägen müssen. Doch je mehr Sie über die Thematik wissen, desto leichter wird die Entscheidung.

Ob da ein Lattenrost darunter ist?
Ob da ein Lattenrost darunter ist?

Was ist denn ein Rollrost?

  • Ein Rollrost ist ein, in der Regel günstiger, Lattenrost für einen Bettrahmen, der die Matratze trägt, sodass die Luft unterhalb von ihr gut zirkulieren kann. Viele Rollroste werden aus einzelnen, massiven Buchenlatten hergestellt, die in gewissen Abständen durch Textilbänder zusammengehalten werden.
  • Im Gegensatz zu einem Lattenrost lässt sich der Rollrost, wie der Name schon sagt, aufrollen. Während noch vor etwa zwanzig Jahren ein Rollrost nur als preisgünstige Alternative zu einem teureren Lattenrost galt, werden heutzutage n Rollroste in einem Preissektor zwischen 19,- € und 90,- € angeboten.
  • Die Preisunterschiede sind von der jeweiligen Qualität des Rollrostes abhängig. Grundsätzlich gilt: Je besser die Qualität der Matratze ist, desto eher kann man an den Kosten für einen Rollrost sparen. Inzwischen bietet der Handel neben den ursprünglichen starren Rollrosten auch Federlatten-Rollroste an, die oft unterschiedliche Namen tragen, wie z.B. flexibler Rollrost.
  • Ein starrer Rollrost, der aus Massivholz gebaut ist, eignet sich für Federkern-, Taschenfederkern-, Kokoskern- oder Rosshaarmatratzen. Für Kaltschaum- und Latexmatratzen ist ein Federlatten-Rollrost eher geeignet.

Und was ist dann ein Lattenrost?

  • Ein Lattenrost wird auch als Federholzrahmen bezeichnet. Das Wort Latte bezieht sich auf lange, rechtwinkelige Holzleisten (Federleisten), die durch Kautschuk- oder Kunststoffkappen in ihrer Längsform Stück für Stück nebeneinander und in bestimmten Abständen auf einem rechteckigen Holzrahmen montiert sind. Dieser Holzrahmen entspricht größenmäßig dem inneren Bettrahmenmaß.
  • Ein Lattenrost trägt, genau wie ein Rollrost, die Matratze, unterstützt jedoch durch seine elastischen Latten eine Liegefläche, die sich dem Körpergewicht und der Körperform anpasst. Auch die notwendige Luftzirkulation an der Matratze ist durch den Lattenrost gegeben. Auch Lattenroste gibt es im Handel in den unterschiedlichsten Qualitäten.
  • Lattenroste sind sehr vielfältig und können als feststehender, teilverstellbarer oder elektrisch verstellbarer Lattenrost gekauft werden. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass ein Lattenrost mindestens 28 Federleisten hat, die flexibel in den Kautschukkappen lagern. So könnten Sie ggf. Federleisten austauschen, was jedoch bei einer guten Qualität nicht notwendig werden dürfte.
  • Wenn Sie sich für einen verstellbaren Lattenrost interessieren, achten Sie darauf, dass die Verstellung auf 1/3 und 2/3 des gesamten Lattenrostes verteilt ist, damit die Wirbelsäule geschont wird, denn wenn der Kopfbereich bereits im Nacken und der Beinbereich schon im Knie geknickt wird, schadet dies Ihrer Gesundheit.
  • Ein guter, elektrischer Lattenrost muss unbedingt über zwei Motoren verfügen, damit Kopf- und Fußteil getrennt voneinander angehoben werden können. Wichtig ist auch ein "Notstromanlass", damit Sie den Lattenrost auch bei Stromausfall bewegen können. Eine "Stromfreischaltung" ist ebenso wichtig. Diese sorgt dafür, dass nach dem Schalten der Strom abgeschaltet ist und Sie nicht auf einem "Elektrofeld" schlafen.
  • Auf einen Lattenrost können Sie alle Matratzen legen. Allerdings sollten Sie bei beweglichen Kopf- und Fußteilen besser eine Latex- oder Schaumstoffmatratze wählen, weil die sich den beweglichen Teilen besser anpassen, als Federkern- oder Taschenfederkernmatratzen.
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