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Robustes Notebook kaufen - so geht's

Von einem mobilen Alltagsgegenstand erwartet man eine gewisse Haltbarkeit. Notebooks hingegen sollten in den meisten Fällen allerdings eher mit Samthandschuhen angefasst werden, zu schnell geht das teure Stück kaputt oder es droht Datenverlust. Dabei gibt es sehr gute robuste Notebooks auf dem Markt, wie Sie ein robustes Notebook dann aber auch erkennen, erklärt ihnen der folgende Artikel.

Notebooks sollten robust sein.
Notebooks sollten robust sein.

Einmal das Notebook zu fest auf den Tisch abgestellt und schon ist die Festplatte hinüber. Zu stark am Display gedrückt und schon bleiben dauerhafte störende Spuren auf dem Bildschirm. Einmal das Notebook am Wochenende mit auf Reisen genommen und schon ist ein großer Riss im Gehäuse. Alles Horrorgeschichten, die im Alltag mit dem eigentlich für den mobilen Einsatz gekauften Notebook durchaus vorkommen können. Wohlgemerkt, sie können vorkommen, sie müssen aber nicht. Neben vielen schlecht verarbeiteten und empfindlichen Geräten existieren nämlich auch einige robuste Notebooks. Sie müssen diese Geräte nur erkennen, Ihr Umgang mit dem Notebook wird anschließend deutlich unbedarfter ausfallen als bei einem empfindlichen Gerät.

Hochwertiges Display für ein robustes Notebook

  • Bei regelmäßiger Nutzung weisen viele Notebooks Schäden an den Displayscharnieren auf. Hier bilden sich schnell Risse, da beim Öffnen des Notebooks relativ große Kräfte an diesen Stellen wirken.
  • Leider lassen sich hochwertige Scharniere nicht immer auf den ersten Blick erkennen. Testberichte liefern oft gute Hinweise auf die Verarbeitung. Große Metallscharniere lassen sich jedoch oft auch von außen erkennen und bieten eine oft recht gute Haltbarkeit.
  • Auch hier gilt: Businessnotebooks sind oft robuster als die bunten Consumermodelle der Elektronikmärkte.
  • Auf die Verarbeitung des Displays kann auch im Geschäft bereits geachtet werden. Drücken Sie von hinten gegen die Hülle des Bildschirmes. Je stärker der Abdruck sich auf dem LCD zeigt, desto schneller kann es auch zu Beschädigungen durch zu starken Außendruck kommen.
  • Gehäuse aus Aluminium oder Magnesium schützen das empfindliche Notebook besser als billiges Plastik.

Problemquelle Festplatte im Laptop

  • Eine sehr empfindliche Komponente der meisten Notebooks sind die verbauten Festplatten. Deren mechanische Ansteuerung macht sie anfällig gegenüber Vibrationen und Stößen. Werden gerade Daten gelesen oder geschrieben reicht ein unbedachter Stoß und die Festplatte ist ruiniert - und mit ihr die darauf geschriebenen Daten.
  • Auch dauerhafte Vibrationen, wie sie bei Auto- oder Zugfahrten auftreten, können zu Defekten führen.
  • Ein robustes Notebook aus dem Businessbereich nutzt daher Festplatten mit Fallsensoren zum Einsatz. Diese Laufwerke erkennen Erschütterungen und parken den empfindlichen Schreib-Lese-Kopf schnell in einer sicheren Position. Stürze aus bis zu 1,5 Metern Höhe überstehen diese Festplatten oft problemlos.
  • Vorsicht: Auch ein Fallsensor ist nicht unfehlbar. Bei schnellen und überraschenden Stößen, wie dem achtlosen auf-den-Tisch-Werfen des Notebooks können diese Sensoren nicht mehr schnell genug reagieren um die Festplatte zu schützen. 
  • Bei einem derart sorglosen Umgang bietet sich eine SSD an. Diese Laufwerke bestehen aus Flash-Speicherbausteinen und sind daher komplett unempfindlich gegenüber Stößen und Vibrationen.
  • Eine SSD arbeitet auch dann noch zuverlässig wenn sie aus einem fahrenden Auto geworfen wird. Das restliche Notebook sollte in diesem Falle allerdings besser nicht mehr am Datenträger hängen.
  • Leider sind SSDs mit hohen Kapazitäten noch relativ teuer, Modelle mit 160 GB Kapazität kosten etwa 200 bis 300 Euro.

    Business statt Consumer - ein robustes Notebook für Profis

    • Viele Hersteller wie Hewlett-Packard, Fujitsu oder Lenovo bieten neben den preiswerten Multimedia-Notebooks auch Modelle für den professionelleren Einsatz an. Diese Geräte müssen dabei nicht einmal sehr viel teurer sein.
    • Ein Lenovo Thinkpad der T-Serie gibt es zwar nur selten als Schnäppchen, dafür sind diese Geräte vor Spritzwasser geschützt, mit Fallsensoren ausgestattet und weisen eine extrem hohe Gehäusequalität auf. Ähnliches gilt für die Aluminium-Macbooks von Apple.
    • Ein robustes Notebook lässt sich oft auch bedenkenlos gebraucht erwerben. Auf besondere Features wie schnelle Grafikkarten oder bunte Gehäuserückseiten muss bei Business-Modellen allerdings oft verzichtet werden. 
    • Die kleinen Netbooks sind aufgrund der weniger anspruchsvollen Hardwareausstattung oft robuster als normale Notebooks.
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