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Rispentomaten züchten - so geht's

Rispentomaten haben einen sehr guten Geschmack und finden sich daher immer häufiger im Handel. Sie können die Pflanzen auch leicht in Ihrem eigenen Garten anbauen oder in einem Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon kultivieren, weil diese nicht so groß wie andere Tomatensorten werden.

Rispentomaten sind besonders lecker.
Rispentomaten sind besonders lecker. © knipseline / Pixelio

Rispentomaten gibt es in verschiedenen Größen. Sie haben die Wahl zwischen kleinen Cocktailtomaten, den normal großen Tomaten und den etwas länglich geformten Flaschentomaten.

Beginnen Sie schon früh mit der Aussaat

Sie können die Tomatenpflanzen entweder selbst aussäen oder im Frühling kleine Pflanzen im Gartenhandel kaufen. Wenn Sie die Tomaten selbst aussäen möchten, können Sie schon zu Beginn des Jahres damit beginnen.

  1. Füllen Sie kleine Töpfe mit Anzuchterde und legen Sie die Samen hinein. Bedecken Sie die Samen nur etwa einen halben Zentimeter mit Erde.
  2. Sprühen Sie die Erde mit Wasser ein und halten Sie sie in der folgenden Zeit immer gleichmäßig feucht.
  3. Stellen Sie die Töpfe auf eine warme und sonnige Fensterbank mit Zimmertemperatur. Um die Keimung zu beschleunigen und ein Austrocknen der Erde zu verhindern, decken Sie die kleinen Töpfe mit etwas Klarsichtfolie ab.
  4. Die Samen benötigen etwa zwei Wochen, um zu keimen. Wenn sich mindestens drei Blätter an einer Pflanze gebildet haben, pflanzen Sie die Tomaten in größere Töpfe und kultivieren sie auf der Fensterbank weiter.
  5. Ab Mitte Mai dürfen die Tomaten in den Garten gesetzt werden. Hierfür ist ein Gewächshaus oder Tomatenhaus am besten geeignet. Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Rispentomaten aber auch in einem Kübel auf der Terrasse kultivieren.

So pflegen Sie Ihre Rispentomaten

  • Rispentomaten wachsen in Strauchform, deshalb ist bei ihnen eine Stütze nicht unbedingt erforderlich. Ein Stab oder eine andere Kletterhilfe schadet aber auch nicht, falls es einmal windig wird.
  • Gießen Sie Ihre Pflanzen regelmäßig. Achten Sie aber darauf, dass die Blätter möglichst nicht nass werden, denn dadurch kommt es schnell zur Kraut- und Braunfäule, die Ihre gesamte Ernte vernichten kann. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Rispentomaten immer nur von unten gießen. Besonders viel Wasser brauchen die Pflanzen, wenn die Früchte reif werden.
  • Ein Ausgeizen, wie es bei anderen Tomatensorten üblich ist, ist bei den Rispentomaten, die in Strauchform wachsen, nicht nötig. Blüten, die sich im Spätsommer noch bilden, sollten Sie jedoch ausbrechen, weil diese Tomaten ohnehin nicht mehr reifen würden und auf diese Weise die bereits vorhandenen Früchte besser ausreifen.

Rispentomaten eignen sich wegen ihres guten Geschmacks vor allem zum Rohverzehr. Sie können diese Tomaten aber auch gut zu Soßen und Suppen weiterverarbeiten.

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