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Rinse - mit Essig oder Zitrone Ihr Haar pflegen

Das Wörtlein "Rinse" kennt der Duden noch nicht. Es wird aber Zeit, möchte man meinen und raten, dass er dieses Wort als Lexem eher früher als später aufnimmt. Die meisten werden sofort verstehen, was mit "Rinse" gemeint ist, zumal diejenigen, die des Englischen oder Französischen mächtig sind: "to rinse" bzw. "rincer" (frz.) bedeutet: Ausspülen, abspülen, waschen.

Mit Zitronensaft können Sie Haarspülungen machen.
Mit Zitronensaft können Sie Haarspülungen machen.

Was Sie benötigen:

  • Zitrone
  • Essig
  • Wasser

So funktioniert eine Haarrinse mit fruchtsäurehaltigen Nahrungsmitteln

  1. Waschen Sie Ihr Haar wie üblich. Achten Sie darauf, es schonend zu waschen, also mit nicht zu heißem Wasser und möglichst wenig aggressivem Shampoo.
  2. Spülen Sie es danach mit einer Essig- oder Zitronenspülung, die Sie selbst wunderbar leicht herstellen können. Vermischen Sie dazu ein Viertel Liter Apfelessig mit einem Dreiviertel Liter Wasser. Für eine Zitronenspülung verwenden Sie den Saft einer frischen ausgepressten Zitrone. Pressen Sie die Zitrone aus und filtern Sie sie durch ein feines Sieb. Verdünnen Sie den Zitronensaft mit einer halben Tasse Wasser.
  3. Mit frischem Zitronensaft wird das Ergebnis Ihrer Rinse noch wirkungsvoller. Geben Sie diese Mischung in Ihr Haar. Natürlich können Sie auch beide Fruchtsäuren zugleich für Ihre Spülung verwenden. Statt Wasser können Sie auch alternativ kalten grünen Tee benutzen.
  4. Lassen Sie die Essig- oder Zitronenspülung etwa zehn bis fünfzehn Minuten einwirken. Überschreiten Sie dieses Zeitmaß nicht wesentlich. Denn wie es Ihren Händen nicht gut tut, wenn sie zu lange Kontakt mit Wasser haben, so ist es auch für Ihr Haar nicht gut, wenn es zu lange feucht oder nass ist.
  5. Welches kleine Wunderwerk vollzieht sich dank dieser Spülung nun? Die Wirkung von Essig und Zitrone lässt sich so erklären: Wenn Ihr Haar trocken oder angegriffen ist, dann schuppt es auf. Manche vergleichen das Aussehen des Haars mit einem Tannenzapfen. Der Essig oder der Zitronensaft hat zur Folge, dass diese "Schuppen" wieder stärker anliegen. Ihr Haar wird dadurch glatter. Außerdem löst die Fruchtsäure kalkhaltige Rückstände im Haar. Deswegen ist das Ausspülen nicht nur wichtig, sondern notwendig.
  6. Etwas nachteilig ist es mit diesem Hausmittel allerdings, dass Ihr Haar dann relativ lange nach Essig riecht. Sie sollten also nicht Ihr Haar mit einer Essigspülung am Nachmittag pflegen, wenn Sie am Abend dann zum Beispiel Tangotanzen gehen. Man tanzt ja oft "Schläfe-an-Schläfe" und ein Haar-Haut-Kontakt ist sehr üblich.

Sie sollten eine Rinse mit Essig und/oder Zitronensaft des Öfteren durchführen. Eine Rinse mindestens einmal im Monat ist zu empfehlen.

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