Alle Kategorien
Suche

Rigipsdecke richtig einziehen

In vielen alten Häusern findet man auch heute noch drückende, schwere Holzdecken. Wer die Holzverkleidung herausreißt und stattdessen eine helle Rigipsdecke einzieht, wird sich wundern, wie hell und offen die Raumqualität dadurch wird.

Gipskartonplatten bieten kreative Möglichkeiten im Innenausbau.
Gipskartonplatten bieten kreative Möglichkeiten im Innenausbau.

Was Sie benötigen:

  • PC mit Internetzugang
  • Deckenaufmaß
  • Rigipsplatten
  • Holzlatten
  • Zollstock
  • Bleistift
  • Spachtelmasse
  • Spachtel
  • Eimer
  • Spachtelschüssel
  • Stichsäge
  • Ggf. Metallschiene
  • Rigipsschrauben
  • Akkuschrauber
  • Leiter oder, noch besser, Arbeitsplattform

Rigipsplatten – häufig als allgemeines Synonym für Gipskartonplatten verwendet – sind aus dem modernen Trockenbau nicht mehr wegzudenken. Sie bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten und lassen sich systemisch gut – auch von Nicht-Profis – verarbeiten.

So montieren Sie eine Rigipsdecke

  1. Grundlegend für das Abhängen einer Rigipsdecke ist eine Unterkonstruktion. Diese kann entweder mit vorgefertigten Metallschienen oder mithilfe einer Holzverlattung errichtet werden.
  2. Hierzu wird an der Decke eine Beplankung mit Holzlatten oder Metallprofilen angebracht. Der Abstand der einzelnen Planken richtet sich nach der gewünschten Tragkraft. Je höher die Tragkraft sein soll, desto enger muss die Beplankung sein.
  3. Quer zur Beplankung wird, im nächsten Schritt, die Traglattenkonstruktion aufgebracht. Auch hier gilt: Je enger die Tragplattendichte ist, desto größer ist die Last, die die Rigipsdecke tragen kann. Hier gilt jedoch ebenfalls ein Mindestabstand von einer Querfugenbreite.
  4. Die Verlattung wird durchgängig verschraubt. Die innere Beplankung muss verspachtelt werden.
  5. Ist der Spachtel getrocknet, können die Rigipsplatten an der Unterkonstruktion befestigt werden. Hierzu werden spezielle Rigipsschrauben empfohlen.
  6. Der Schraubabstand sollte eine Weite von 17 cm nicht überschreiten, um eine gleichmäßige Tragkraft zu gewährleisten.
  7. Die Rigipsplatten werden im Versatz angebracht. Das Reststück der auf Maß gebrachten Rigipsplatte der ersten Reihe bildet das erste Stück der Zweiten.
  8. Rigipsplatten lassen sich mit der Säge gut bearbeiten und passgenau zuschneiden.
  9. Sind auf diese Weise alle Rigipsplatten an der Unterkonstruktion befestigt, werden die Fugen gleichmäßig verspachtelt.
  10. Um später ein schönes, gleichmäßiges Deckenbild zu gewährleisten, muss das Spachteln ggf. wiederholt werden.
  11. Nach dem Abtrocknen der Spachtelmasse wird die Decke nun von grob nach fein geschliffen, bis eine homogene Fläche erreicht ist.
  12. Die Decke muss vor dem Anstrich vom Staub befreit und grundiert werden.

So schnell schaffen Sie ein modernes, neues Raumgefühl!

Teilen: