Alle Kategorien
Suche

Richtiges Gefälle beim Vordach - das sollten Sie beachten

Sie möchten selbst ein Vordach bauen? Dies ist theoretisch kein Problem, jedoch sollten Sie ein richtiges Gefälle berechnen, damit es zu keinen Unannehmlichkeiten kommt.

Auch ein Vordach benötigt ein Gefälle.
Auch ein Vordach benötigt ein Gefälle.

Die positiven Eigenschaften eines Vordaches

Ein Vordach ist aus folgenden Gründen immer eine sinnvolle Angelegenheit:

  • Es schützt Sie persönlich sowie andere Bewohner des Hauses vor Regen, Wind und Schnee.
  • Denken Sie daran, dass es beispielsweise nach einem Einkauf ein paar Minuten dauern könnte, bis Sie die Einkaufstüten abgestellt, den Schlüssel ausgepackt und die Haustür aufgeschlossen haben. Wenn Sie all dies unter einem schützenden Vordach erledigen können, dann ist es weniger hektisch.
  • Zusätzlich könnten Sie ein Vordach als Dekoration und damit als optische Aufwertung des Hauses nutzen.
  • Beachten Sie aber, dass Schnee ein relativ hohes Eigengewicht besitzt und dass das betreffende Vordach aus diesem Grund stabil genug gebaut werden sollte, damit es durch die Schneelast nicht zusammenbricht.
  • Außerdem müssen Sie ein richtiges Gefälle einplanen, damit der Regen abfließen kann und sich nicht auf dem Dach sammelt.

Ein richtiges Gefälle berechnen

Zu empfehlen ist ein Gefälle von mindestens 2-3 %. Das würde z.B. Folgendes bedeuten:

  • Bei einem Meter Länge würde das Gefälle (wenn Sie von 3 % ausgehen) drei Zentimeter betragen. Beachten Sie hierbei, dass in diesem Fall die vorderen Stützbalken drei Zentimeter niedriger sind als die Balken, die an das Haus anschließen.
  • Wenn Sie nun ein Vordach von zwei Metern Länge bauen möchten, dann müssten Sie die vorderen Balken für ein richtiges Gefälle 3 % niedriger ansetzen.
  • Wenn Sie ein Gefälle von nur 2 % verwenden möchten, dann sollten die vorderen Balken bei einem Meter zwei Zentimeter und bei zwei Metern vier Zentimeter niedriger werden.
Teilen: