- 29.08.2011 Sabine Sanftleben
- einen (halb-)schattigen Standort
- Torf oder Rindenhumus
- Rhododendrondünger
- Hornspäne
- eventuell Schattenspender
Sie haben in Ihrem Garten den passenden Standort für Ihren Rhododendron gefunden? Denken Sie daran: Die Pflanze mag keine hellen Plätze - ist es zu hell, dann blüht Sie nur spärlich - oder gar nicht. In der prallen Sonne wird das schöne Gewächs zudem noch sehr schnell vertrocknen - Rhododendren bevorzugen schattige (oder halbschattige) Standorte und brauchen einen beständig feuchten Boden.
Erfreuen Sie sich an Ihrem Rhododendron
Sie sind sich nicht sicher, ob Ihr Rhododendron sich wohl fühlt? Sie denken, der Standort der Pflanze könnte zu hell und zu sonnig sein? Vielleicht können Sie mit einem Schattenspender Abhilfe schaffen.
- Wenn Sie einen neuen Rhododendron in Ihrem Garten pflanzen wollen, dann bedenken Sie, dass Rhododendren nicht gerade klein bleiben. Sie brauchen einen großen Platz, an dem Sie sich so richtig breit machen können.
- Fürs Pflanzen gibt es eine Regel - diese Regel besagt: Das Pflanzloch muss dreimal so breit - und doppelt so tief - wie der Wurzelballen der Pflanze sein. Mischen Sie die Erde mit Torf oder Rindenhumus - im Verhältnis 1:1.
- Pflanzen sollten Sie entweder im Frühjahr - von März bis Ende Mai - oder im Herbst. In der kälteren Jahreszeit sollten Sie Ihre Rhododendren von Mitte Oktober bis Ende November pflanzen.
Düngung und Schnitt der blühenden Sträucher
Achten Sie darauf, dass die Wurzeln Ihres Rhododendrons immer feucht sind - vermeiden Sie jedoch unbedingt Staunässe.
- Düngen Sie die schöne Pflanze mit speziellen Rhododendrondünger - den erhalten Sie (zum Beispiel als Granulat) im Fachhandel. Dosieren Sie den Dünger unbedingt so, wie es auf der Verpackung (oder der Beilage) angegeben ist - so vermeiden Sie ein Überdüngen, das der Pflanze schaden würde.
- Verwenden Sie niemals einen rein mineralischen Dünger - die feinen Wurzeln des Rhododendrons sind sehr salzempfindlich und würden "verbrennen". Vorsicht: Auch frischer Dung kann zu Verbrennungen führen. Eine natürliche, gut geeignete - und "ungefährliche" - Variante sind Hornspäne.
- Ein Zurückschnitt ist beim Rhododendron nicht unbedingt erforderlich. Sie sollten die Pflanze jedoch - regelmäßig und gründlich - von abgestorbenen (oder kranken) Trieben befreien. Ist der Rhododendron zu groß geworden, dann sollten Sie - bevor Sie ihm einen "Radikalschnitt" verpassen - darüber nachdenken, ob Sie den Strauch nicht vielleicht umsetzen können.
Achten Sie unbedingt schon beim Kauf der schönen Sträucher darauf, dass die Pflanzen gesund und kräftig sind. Achten Sie auf das Laub: Sind die Blätter gelb oder fleckig? Dann kaufen Sie diesen Rhododendron auf gar keinen Fall! Grüne Blätter und viele schöne Knospen sind ein Zeichen für eine gesunde Pflanze.