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Rezepte für Heilig Abend - russische Pierogi gelingen so

Wozu sich die vielen Rezepte für Heilig Abend zu Gemüte führen, wenn man auch die einzigartige russische und polnische Weihnachtsspezialität Pierogi ausprobieren kann? Der unvergleichliche Geschmack ist einfach ohne Worte.

Es lohnt sich, etwas Neues auszuprobieren!
Es lohnt sich, etwas Neues auszuprobieren!

Zutaten:

  • Teig:
  • 500 g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 1 Flacher Esslöffel Butter
  • 230 ml Warmes Wasser
  • 1 Esslöffel Salz
  • Füllung:
  • 1 kg Kartoffeln
  • 1/2 Kilo Magerquark
  • 2 Zwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • Scharfes Paprikapulver
  • Füllung (2.Alternative):
  • 50 g Junge Radieschen
  • 1 Zwiebel
  • Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Esslöffel Butter

An einem so besonderen Tag wie dem Heiligabend lohnt es sich auf jeden Fall, eines der Rezepte auszuprobieren, die Sie noch nicht kennen. Das erhöht sowohl die Spannung, als auch die Vorfreude.

Rezepte für Pierogi: Die Füllung gelingt Ihnen so

  1. Zunächst kochen Sie die Kartoffeln im gesalzenen Wasser und verarbeiten sie danach mit einer Gabel zum Kartoffelpüree.
  2. Im nächsten Schritt werden die Kartoffeln mit dem Magerquark vermischt und zwar am besten, wenn diese noch warm sind. Dadurch entsteht nämlich eine schöne glatte Masse.
  3. Anschließend die Zwiebeln in kleine Stückchen schneiden und in der Pfanne in Öl bräunlich anrösten.
  4. Fügen Sie nun die Zwiebeln zu der Kartoffel-Quark-Masse hinzu und würzen Sie das Ganze mit Salz, Pfeffer und Paprika. Der Geschmack darf ruhig etwas pikant sein.

Heiligabend wird ein Traum mit diesem Teig

  1. Vermischen Sie zunächst das Mehl mit dem Salz und fügen anschließend das Eigelb und die Butter hinzu.
  2. Bevor Sie das Ganze vermischen, sollte ein kleines Löchlein in die Mitte des Mehlberges geformt werden, wo das warme Wasser hineinkommt. Das Wasser darf auf keinen Fall zu heiß sein!
  3. Jetzt geht's ans Kneten! Vermischen Sie alle Zutaten gut miteinander, sodass eine schöne Teigform entsteht.
  4. Als Nächstes rollen Sie den Teig auf einer mit Mehl ausgestreuten Arbeitsplatte glatt.
  5. Mit einem runden Glas drehen Sie nun aus dem Teig Kreise heraus.
  6. Nehmen Sie jetzt einen kleinen Löffel zur Hilfe und entnehmen mit ihm etwas Füllung. Legen Sie diese in die Mitte des Teigkreises, den Sie anschließend "knicken", um die beiden Kreishälften miteinander zu verkleben. Achtung, dass Ihnen keine Füllung auf die Klebestellen gerät, denn das dürfte das Verkleben erheblich erschweren.
  7. Am besten ist, wenn Sie alle fertigen Pierogi auf eine mehlbestreute Unterlage legen, denn dann verkleben sie auch nicht mit der Unterlage.
  8. Am Schluss kommt das Schönste: Sie kochen Wasser in einem Topf so lange vor, bis es richtig blubbert. Jetzt wandern die Pierogi in den Topf und müssen so lange kochen, bis sie von selbst nach oben aufsteigen. Diese können Sie dann mithilfe eines speziellen Holzlöffels (mit einem Löchlein) herausfischen.

Das einzigartige Gericht darf mit den braun gerösteten Zwiebeln serviert werden und ist unvergesslich im Geschmack. Einen traumhaften Heiligabend für Sie und Ihre Familie. Übrigens es gibt noch mehr Rezepte für polnische und russische Spezialitäten. Viel Spaß auf der Suche!

Alternative: Pierogi mit Radieschen und Zwiebeln

Bei der Teigzubereitung dürfen Sie gleichermaßen, wie oben beschrieben vorgehen. Vielleicht ist Ihnen aber noch etwas Teig übrig geblieben. Damit können Sie das neue Rezept natürlich auch ausprobieren.

  1. Hier bitte die Zwiebel ebenso in kleine Stückchen schneiden, aber diesmal mit Butter in der Pfanne so lange garen, bis sie weich geworden ist.
  2. Anschließend die Radieschen klein reiben und mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut durchmischen.
  3. Nun legen Sie die Radieschen auf ein Sieb und drücken mit einem Löffel den überschüssigen Saft heraus.
  4. Die Radieschen landen in einer Schüssel, wo sie mit der Zwiebel gut vermischt werden.
  5. Jetzt fehlt nur noch die Sahne. Sie geben so viel hinzu, wie für die Konsistenz der Füllung notwendig ist.
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