- 27.06.2011 Diana Syring
- 130 g Mandeln
- 130 g biologisches Kokosöl
- 75 g Ahorn- oder Agavensirup
- 75 g hochwertiges Kakaopulver oder gemahlene Kakaonibs
"Gewogen scheinst du mir zu sein, Du lächelst der kleinen Gabe. Und wenn ich deine Gunst nur habe, so ist kein Täfelchen zu klein." Soweit ein Zitat von Goethe aus dem Jahr 1823 - gerichtet an Ulrike von Levetzow.
Pure Schokolade muss in ihrer Herstellung sehr lange gerührt werden und ist deshalb nicht einfach zuzubereiten. Trotzdem lohnt es sich, die Herstellung selbst zu probieren, weil Sie sich viele Inhaltsstoffe aus der chemischen Herstellung sparen. Hier nun ein Rezept für etwa 1-2 Tafeln Bioschokolade:
Ein Rezept für die eigene Herstellung
- Kakaonibs sind das Innenleben einer Kakaobohne, nachdem diese aufgebrochen und von der feinen Haut der Bohnen getrennt wurden. Sie können Kakaonibs im Internet unter Terra Elements oder im Zentrum-der-Gesundheit bestellen.
- Agavensirup wird auch Agavendicksaft genannt und aus verschiedenen Sorten Agaven in Mexiko hergestellt. Er ist nicht so dickflüssig wie Honig, dafür aber wesentlich süßer. Sie können ihn in Reformhäusern oder ebenfalls im Internet erwerben.
- Mahlen Sie die Mandeln in einem Küchenmixer ganz fein.
- Mischen Sie nun die gemahlenen Mandeln, das Kokosöl, den Sirup und das Kakaopulver in einer größeren Schüssel.
- Die Masse muss über 6 Stunden immer wieder gerührt werden, bis sie zart schmelzend ist.
- Füllen Sie die Schokolade danach in kleine, entweder runde oder tafelförmige Silikonförmchen, und stellen Sie sie weitere 3 Stunden in den Kühlschrank.
- Wenn Ihnen Ihre selbstgemachte Schokolade gut schmeckt, kann diese jederzeit zum Beispiel mit Nüssen, eingelegtem Ingwer, Vanille, Pfeffer, Zimt oder anderen peppigen Zutaten verfeinert werden.
Interessantes über Schokolade
- Das Wort Schokolade stammt von den Azteken und bedeutet übersetzt "Kakaowasser". Es war ein bitteres Getränk gemixt aus Kakaopulver, Wasser, Pfeffer und Vanille.
- 1528 wurde der Kakao durch spanische Eroberer mit nach Europa gebracht, und 1544 erstmals als Schokoladengetränk am spanischen Hof serviert. Doch erst durch die Verfeinerung von Rohrzucker und Honig wurde die Schokolade populär. Schnell entwickelten sich hunderte Rezepte für Schokolade auch als Süßspeise.
- In Lateinamerika und Europa wurde Schokolade sowohl als Lebensmittel als auch als Medizin verwendet. Sie wurde als leicht verdaulich und kräftigend angepriesen. Ebenfalls konnte man Schokolade als Aphrodisiakum kaufen. Bis ins 19. Jahrhundert wurde Schokolade in Apotheken verkauft.
- Die Halloren Schokoladenfabrik in Halle an der Saale gilt als älteste, bestehende Fabrik aus dem Jahre 1804.
- In Deutschland vertilgt jeder Kopf pro Jahr im Durchschnitt 11,4 Kilogramm Schokolade.