- 11.11.2011 Benjamin Reheis
Haben Sie vor, ein Auto zu kaufen oder ein Haus zu bauen, und benötigen dafür einen Kredit, dann sollten Sie auf jeden Fall an eine Restschuldversicherung denken. Diese springt ein, sobald Sie nicht mehr selbst fähig sind, Ihre Raten zu bezahlen. Dies gilt jedoch nur für einige Vorkommnisse, auf die später noch eingegangen wird.
Was eine Restschuldversicherung ist
- Eine Restschuldversicherung hat in der Regel denselben Aufbau wie eine herkömmliche Versicherung. Sie können diese bei Bedarf zusätzlich zu Ihrem Kredit abschließen, einige Banken bestehen mittlerweile sogar darauf. Diese Versicherung springt ein, sobald eines der Vorkommnisse eintritt, gegen die Sie sich versichert haben. Treten diese nicht ein, so müssen Sie nicht auf die Restschuldversicherung zurückgreifen und Ihr Geld ist weg.
- Je nachdem, gegen welche Risiken Sie sich absichern wollen, desto teurer wird der Betrag, den Sie an die Versicherungsgesellschaft bezahlen müssen. In der Regel wird diese Summe in den Kreditbetrag mit eingerechnet.
Gegen was man sich versichern kann
- Die wohl gängigste Art einer Restschuldversicherung ist, sich gegen drohende Arbeitslosigkeit zu schützen. Das bedeutet, wenn Sie unvorhergesehen Ihren Job verlieren, springt die Versicherung für Sie ein und bedient Ihre ausstehenden Raten.
- Darüber hinaus ist es auch möglich, sich gegen Arbeitsunfähigkeit zu versichern.
- Selbstverständlich gibt es auch noch andere Arten einer Restschuldversicherung. Hierbei können Sie sich auch gegen einen Todesfall versichern, damit Ihre Hinterbliebenen nicht das Problem haben, vor einem Berg Schulden zu stehen.
Denken Sie immer daran, dass sich die Kosten für die Versicherung danach richten, welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen wollen.