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Restauration studieren - so kann's gelingen

Die Restauration von Kunstwerken, Kulturgütern und historischen Gegenständen erfordert ein großes Fachwissen. Restauratoren haben deshalb heutzutage üblicherweise ein Studium absolviert. Um das Fach studieren zu können, muss ein Interessent jedoch gewisse Anforderungen erfüllen.

Restauration von Kunstwerken und Kulturgütern - Studium erforderlich
Restauration von Kunstwerken und Kulturgütern - Studium erforderlich © Katharina_Wieland_Müller / Pixelio

Restauration als Beruf   

Restauratoren pflegen, restaurieren und konservieren Kunstgegenstände, alte Möbel, Kirchen oder auch historische Objekte.

  • Wer sich der Restauration und Pflege von historischen oder Kunstgegenständen widmen möchte, kann später in Restaurierungswerkstätten, Museen, großen Antiquitätenhandlungen, Antiquariaten, großen Bibliotheken oder auch in Einrichtungen des Denkmalschutzes arbeiten. Möglich ist außerdem eine Lehr- und Forschungstätigkeit an Universitäten und Hochschulen.
  • Um die in diesen Bereichen anfallenden anspruchsvollen Aufgaben bewältigen zu können, ist normalerweise ein Studium erforderlich. Wer das Fach studieren möchte, muss zunächst den Bachelor machen und kann bei Eignung einen Master anhängen. Einige Institutionen bieten noch einen Diplomstudiengang an.

Restaurator werden - wie es mit dem Studieren klappen kann

Wollen Sie einen Studienplatz im Fach Restaurierung bekommen, müssen Sie gewisse Bedingungen erfüllen, wenn es klappen soll.

  • Um in der Restauration erfolgreich zu sein, müssen Sie einerseits handwerklich und praktisch begabt sowie kreativ interessiert sein, andererseits müssen Sie über kunstgeschichtliche und historische Kenntnisse verfügen. Beides gilt es dann, im Rahmen der Tätigkeit zu verbinden. Wichtig ist außerdem, dass Sie sich für Chemie und Physik interessieren, denn Sie müssen auch wissen, welche Materialien Sie für die Pflege, Restaurierung und Konservierung verwenden können.
  • Studieren können Sie das Fach in Deutschland an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, an der Fachhochschule Potsdam, an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, an der Technischen Universität in München, an der Fachhochschule Erfurt, an der Fachhochschule in Köln sowie an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim. Einen dualen Studiengang bietet außerdem das Römisch-Germanische Zentralmuseum in Mainz zusammen mit der dortigen Johannes-Gutenberg-Universität an.
  • Soll es mit einem Studium klappen, müssen Sie zunächst ein mindestens einjähriges Praktikum oder Volontariat, beispielsweise bei einem Denkmalschutzamt oder in einem Museum, absolvieren und dies bei der Bewerbung auch nachweisen.
  • Das Praktikum beziehungsweise Volontariat ist meist nicht die einzige Vorbedingung, hinzu kommen in der Regel noch eine Bewerbung mit Bewerbungsmappe und eine Eignungsprüfung. Wichtig ist deshalb zunächst, dass Sie sich vorher an den Hochschulen, an denen Sie sich bewerben wollen, informieren, welche Anforderungen für eine Bewerbungsmappe gelten, sodass Sie sich optimal präsentieren können.
  • Konnten Sie mit Ihrer Bewerbung überzeugen und werden zur Eignungsprüfung geladen, ist es wichtig, dass Sie sich in den Bereichen Kunst- und Kulturgeschichte, aber auch in den Naturwissenschaften gut vorbereiten, außerdem müssen Sie das Zeichnen nach Vorlage beherrschen und Ihre manuelle Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Da sich die einzelnen Studiengänge von Hochschule zu Hochschule unterscheiden, ist es wichtig, dass Sie sich rechtzeitig an allen Hochschulen, an denen Sie sich bewerben wollen, über die Anforderungen in der Eignungsprüfung informieren.

Gut vorbereitet kann es mit dem Studienplatz klappen, eines dürfen Sie aber keinesfalls vergessen, wenn Ihr Wunsch Wirklichkeit werden soll, nämlich die Einhaltung der Bewerbungsfrist.

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