Wenn Sie mit Ihrem Hund Spaß und Lernen verbinden wollen, sind Sie in einer Hundeschule gut aufgehoben. Manchmal gibt es allerdings Situationen, in denen Sie resigniert sind, weil alles nicht so klappt, wie Sie sich das vorstellen.
Wenn Sie selbst auf dem Hundeplatz resigniert sind
- Sollten Sie mit den Methoden des Hundetrainers nicht zufrieden sein, dann sprechen Sie dieses Problem offen an. Am besten bitten Sie den Hundetrainer nach der Stunde um ein Gespräch unter vier Augen. Es nützt Ihnen und Ihrem Hund nichts, wenn Sie nach Methoden trainieren sollen und Ihre innere Einstellung zu der Methode negativ ist. Ihr Hund wird es merken und auch resigniert sein.
- Wenn Sie mit den anderen Kursteilnehmern Ihre Probleme haben und deshalb resigniert sind, dann fragen Sie nach einem anderen Kurs. Die meisten Hundeschulen bieten Kurse mit den gleichen Themen mehrmals an verschiedenen Wochentagen an. Sagen Sie notfalls, dass Sie zu dem Termin ab sofort leider keine Zeit mehr hätten.
- Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für den Hundekurs. Die Übungen, die Sie in der Stunde gelernt haben, sollten Sie nach Möglichkeit auch zu Hause täglich in kleinen Einheiten wiederholen. So werden auch Sie selbstsicherer im Umgang mit den Kommandos.
Wenn Sie resignieren, weil Ihr Hund frustriert ist
Auch Ihr Hund kann frustriert sein und deswegen sämtliche Mitarbeit verweigern. Dadurch sind Sie wiederum resigniert. Um diesen Kreislauf zu unterbrechen, sollten Sie an Folgendes denken:
- Ist Ihr Hund überfordert? Waren Sie zu ehrgeizig und haben sich gleich beim Fortgeschrittenen-Kurs angemeldet? Dann sollten Sie zuerst einen Grundkurs auffrischen, denn wenn die Grundkommandos bei Ihrem Hund nicht sicher abzurufen sind, sollten Sie keinen Aufbau- oder Beschäftigungskurs besuchen. Ihr Hund würde bei einer Überforderung zu viele Fehler machen und er hätte zu wenig Erfolgserlebnisse. Also wird er resigniert sein und jede Mitarbeit verweigern.
- Ihr Hund kann aber auch im Kurs unterfordert sein. Haben Sie einen sehr bewegungsfreudigen Hund und der Hund kann zu wenig leisten, weil es zu viele Kursteilnehmer gibt, dann sollten Sie auch den Kurs wechseln. Es ist auch frustrierend für Sie, wenn eine Stunde lang das perfekte Fußlaufen anhand von drei Schritten geübt wird und Ihr Hund beherrscht das Kommando. Mit den anderen Hunden, die das noch nicht können, wird prozentual mehr Zeit aufgewendet. Alternativ sollten Sie sich einen Kurs suchen, bei denen alle Hunde gleichzeitig arbeiten.
- Ihr Hund hat Stress mit den hohen Ablenkungsreizen und ist deswegen resigniert. Er kann sich mit anderen Hunden zusammen nicht konzentrieren. Dann sollten Sie über ein Einzeltraining für ein paar Stunden bei Ihrem Hundetrainer nachdenken. Dann können Sie gezielt üben, dass der Hund auch unter Ablenkung aufmerksam bleibt.
- Gehen Sie nicht mit einem völlig ausgeruhten Hund auf den Hundeplatz. Besser ist es, wenn Sie eine halbe Stunde vor dem Training mit ihm um den Hundeplatz etwas spazieren gehen. So kann er sich noch ausgiebig lösen und ist nicht mehr so aufgeregt und unausgelastet, wenn das Training beginnt. Auch Sie selbst können sich so auf die Hundestunde mental einstellen und Ihren Alltag etwas abstreifen.

