- 13.05.2011 Dorothea Stuber
- Ersatzteile
- Werkstatt
Das Kartenlesen ist vielen ein Buch mit sieben Siegeln, deshalb müssen Navigationsgeräte zuverlässig funktionieren, die Nutzer verlassen sich schließlich darauf. Reparaturen sollten nur von versierten Laien oder besser Profis vorgenommen werden.
TomTom-Navi: Reparatur besser aus professioneller Hand
- Nur versierte Heimwerker und Profis können ein Tomtom-Navi adäquat reparieren, denn es erfordert für einen Laien schon einigen Mut, das Gehäuse zu öffnen und Bauteile selbst zu wechseln. Natürlich ist das bei einer vorsichtigen Arbeitsweise durchaus möglich, doch eventuelle Gewährleistungsansprüche verlieren Sie in dem Moment.
- Nach einer eingehenden Fehlerdiagnose (viele Fehlerbeschreibungen und Diagnosen werden auch in Foren im Internet ausgetauscht) müssen Sie zunächst die entsprechenden Bauteile erwerben, um die Reparatur vornehmen zu können.
- Wenn beispielsweise die Reaktion des Touchscreens verändert ist, können Sie diesen leicht ersetzen. Dazu müssen im Innern nur einige Schrauben und Kabel gelöst werden.
- Leichter fällt Ihnen vielleicht der Weg in eine Profi-Werkstatt, wo die entsprechenden Bauteile idealerweise gleich vorhanden sind und Reparaturen routiniert durchgeführt werden. Nach der Fehleranalyse sollten Sie einen Kostenvoranschlag erhalten.
- Manche Werkstätten arbeiten auch mit kundenfreundlichen Festpreisen beispielsweise für das Austauschen des Bildschirms oder des Akkus. Dann sollte der Preis des neuen Bauteils genauso wie die Arbeitszeit im Endpreis enthalten sein.
- Besteht auf Ihr Navigationsgerät noch Gewährleistung? Dann wenden Sie sich in erster Linie an den Händler und nicht an den Hersteller. Der Händler ist zur Nachbesserung und, wenn das keinen Erfolg hat, auch zum Austausch verpflichtet.
Beim Hersteller TomTom in Holland können Sie Ihr Navi zwar auch professionell reparieren lassen, müssen dafür jedoch meistens zahlen, da die Nachbesserungspflicht ja beim Händler liegt.