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Rentenbemessungsgrenze - Begriffserklärung

Die Rentenbemessungsgrenze, korrekt Beitragsbemessungsgrenze zur Gesetzlichen Rentenversicherung, bestimmt, ab welcher Einkommenshöhe keine weiteren Beiträge abgeführt werden müssen.

Jenseits der Beitragsbemessungsgrenze entstehen keine Sozialabgaben.
Jenseits der Beitragsbemessungsgrenze entstehen keine Sozialabgaben. © Stephanie_Hofschlaeger / Pixelio

Rentenbemessungsgrenze ist Beitragsobergrenze zur Rentenversicherung

  • Als Arbeitnehmer mit einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit zahlen Sie Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung. Dieser Beitrag ist, wie alle anderen Beiträge zur Sozialversicherung eine prozentuale Größe in Bezug auf das Gehalt. 
  • Aktuell beträgt der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung 19,6 Prozent auf das Gehalt, maximal bis zur Rentenbemessungsgrenze. Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen sich diesen Beitrag je zur Hälfte. 
  • Wenn Sie als Arbeitnehmer 20.000 Euro im Jahr Brutto verdienen, zahlen Sie somit 1.960 Euro im Jahr in die gesetzliche Rentenversicherung, Ihr Arbeitgeber übernimmt ebenfalls 1.960 Euro. 
  • Der maximale Beitrag zur Rentenversicherung beträgt im Jahr 2012 13.171,20 Euro in den alten Bundesländern für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen. Die Rentenbemessungsgrenze beträgt 67.200 Euro. Darüber hinausgehende Einkommen werden nicht mehr zur Berechnung hinzugezogen. 

Abweichende Höchstgrenze in den neuen Bundesländern

  • Bei den Höchstwerten zur Sozialversicherung wird nach wie vor zwischen den alten und den neuen Bundesländern unterschieden.  
  • Beschäftigt ein Unternehmen in Deutschland Angestellte, muss es bestimmte Abgaben zur …

  • Die Rentenbemessungsgrenze liegt in den neuen Bundesländern bei 57.600 Euro. Es werden also maximal 11.982, 60 Euro pro Jahr von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gemeinsam abgeführt. 
  • Nutzen Sie als Arbeitnehmer die Möglichkeit einer Gehaltsumwandlung zum Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung, senken Sie Ihr sozialversicherungspflichtiges Einkommen. Daraus leitet sich automatisch eine geringere Zahlung in die gesetzliche Rentenversicherung ab, die jedoch durch die Firmenrente überkommpensiert wird. 
  • Liegt Ihr Einkommen deutlich über der Rentenbemessungsgrenze, hat dies jedoch keine Auswirkungen. 
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