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Reiherschreck selber bauen

Ein Reiherschreck verhindert, dass Fischreiher in Ihrem Koi- oder Goldfischteich auf Beutefang gehen. Im Handel gibt es neben technischen Konstruktionen auch Drahtzäune mit Glöckchenbesatz. Diese können Sie auch einfach selbst bauen.

Kleine Glöckchen zeigen große Wirkung!
Kleine Glöckchen zeigen große Wirkung!

Was Sie benötigen:

  • für einen Teich mit etwa 12,5 m Durchmesser:
  • 8 Stäbe aus Kunststoff, Holz, Bambus o.Ä., je ca. 40 cm lang
  • 25 m dünnen Draht oder Nylonschnur
  • 8 Glöckchen
  • Gartenteiche mit Fischbesatz sind nicht nur bei Menschen beliebt. Leider scheinen „ortsansässige“ Fischreiher zu denken, es handele sich dabei um ein kostenloses Selbstbedienungsrestaurant.
  • Falls auch Sie sich schon über „fehlende“ Fische geärgert haben, versuchen Sie doch einmal, den Reiher mit einem selbst gebauten Reiherschreck zu vergrämen.
  • Es handelt sich dabei um eine einfache und am Teich fast unsichtbare Konstruktion, die den Vogel durch das Gebimmel von Glöckchen, die bei Berührung erklingen, so verunsichert, dass er vom Wildern abgehalten wird.
  • Der Reiherschreck-Zaun ist sehr schnell aufgebaut und kostet selbst gebaut im Vergleich zum Fertigprodukt aus dem Fachhandel nur wenig Geld. Außerdem beeinträchtigt er im Gegensatz z. B. zu einem Schutznetz die Optik des Teiches so gut wie gar nicht.

So wird der Reiherschreck gebaut

  1. Stecken, bzw. schlagen Sie rings um die Wasserfläche am Teichrand im Abstand von jeweils ca. 1,5 m einen der Haltestäbe in den Boden. Schlagen Sie die Stäbe ca. 10 cm tief ein, sodass sie etwa 30 cm lang aus der Erde ragen.
  2. Befestigen Sie zuerst in einer Höhe von ca. 15 cm die Nylonschnur bzw. den Draht an den Stäben.
  3. Dann befestigen Sie nochmals eine Runde Draht an den Spitzen der Stäbe. Binden Sie dabei nun jeweils in der Mitte zwischen zwei Stäben eines der Glöckchen an den Draht.
  4. Nun ist der Teich von einem für den Menschen fast unsichtbaren, für den Reiher aber gewaltig störenden Hindernis umgeben, das zudem auch noch bei der kleinsten Berührung „klingelt“ - ein Reiherschreck!

Der Reiher wird dadurch so verunsichert, das er tagelang fernbleibt, bevor er wieder einen neuen Versuch startet – mit dem Ergebnis, dass der Reiherschreck wieder „klingelt“. Wenn Sie Glück haben, wird der Vogel die Geschichte nie durchschauen und entweder immer wieder „abgeschreckt“ oder er lässt Ihren Teich inklusive der Fische ganz in Ruhe und sucht sich ein anderes „Lokal“.

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