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Reibekuchen selber machen - Grundrezept

Reibekuchen selber machen - Grundrezept3:03
Video von Lars Schmidt3:03

Sind Sie auch ein begeisterter "Reibekuchen-Esser"? Läuft Ihnen bereits beim Gedanken an Reibekuchen das Wasser im Mund zusammen? Sie müssen nicht warten, bis Sie wieder welche auf dem nächsten Wochenmarkt kaufen und essen können, Sie können sich Ihre Reibekuchen auch ganz leicht zu Hause selber machen. Wie das geht, das erfahren Sie hier.

Zutaten:

  • 6 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Muskat
  • 1 Handvoll Haferflocken
  • Öl zum Ausbacken
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So können Sie den Teig für Ihre Reibekuchen selber machen

  1. Nehmen Sie die Kartoffeln zur Hand und schälen Sie diese mit einem Sparschäler. Anschließend spülen Sie die Kartoffeln für Ihre Reibekuchen unter fließendem Wasser ab, um die austretende Karttoffelstärke abzuwaschen. Diese führt sehr leicht zu Reizungen der Haut an Ihren Händen.
  2. Nun müssen Sie die Kartoffeln reiben. Verwenden Sie eine grobe Reibe und reiben Sie die Kartoffeln in eine große Schüssel. Das entstehende Kartoffelwasser gießen Sie zur Hälfte ab.
  3. Ziehen Sie die Haut von der Zwiebel ab und reiben Sie diese ebenfalls, allerdings über eine feinere Reibe. Versuchen Sie nach Möglichkeit, die Zwiebel nicht mit bloßen Fingern zu berühren, da diese den Zwiebelgeruch schnell annehmen. 
  4. Geben Sie nun die Zwiebeln zu den geriebenen Kartoffeln und vermengen Sie beide Zutaten mit dem Ei.
  5. Würzen Sie die Teigmasse für Ihre Reibekuchen mit Salz, Pfeffer und Muskat. Verwenden Sie eine großzügig bemessene Menge an Salz, damit Ihre ausgebackenen Reibekuchen herzhaft schmecken.
  6. Damit sich die Teigmasse besser bindet, können Sie nun noch etwas Mehl untermischen.
  7. Besonders lecker werden Ihre Reibekuchen jedoch, wenn Sie eine Handvoll Haferflocken unterheben. Diese sorgen für die nötige Bindung, lockern diese aber gleichzeitig auf angenehme Weise auf. Solche Reibeplätzchen können Sie nur selber machen, bei gekauften werden Sie keine Haferflocken im Teig finden.

Achten Sie darauf, dass Sie alle Zutaten gründlich miteinander vermengen, um die richtige Konsistenz der Reibekuchen zu ermöglichen.

Backen Sie Ihre Reibekuchen selber aus

Öffnen Sie nach Möglichkeit das Küchenfenster weit und schließen Sie die Küchentür, denn das Ausbacken von Reibekuchen verursacht einen sehr intensiven Geruch.

  1. Lassen Sie eine beschichtete Pfanne richtig heiß werden und geben Sie eine ordentliche Menge Pflanzenöl zum Ausbacken hinzu.
  2. Ist auch das Öl richtig heiß, nehmen Sie eine Schöpfkelle zur Hand und lassen Sie mit dieser den Reibekuchenteig in ca. 10 cm großen Plätzchen in die Pfanne laufen. Da Sie die Reibekuchen selber machen, können Sie auch deren Größe selber bestimmen.
  3. Stellen Sie die Flamme etwas herunter und backen Sie die Reibekuchen so lange, bis der Teig an der Oberseite beginnt, kleine Bläschen zu schlagen. Das ist der Moment, in welchem Sie die Reibekuchen mittels eines Pfannenwenders umdrehen sollten.
  4. Backen Sie diese nun von der anderen Seite ebenfalls goldbraun.
  5. Nehmen Sie die Reibekuchen aus der Pfanne und legen Sie diese zunächst auf ein mit Küchenrollenpapier ausgelegtes Brett. Die Küchenrolle wird das überschüssige Fett aufsaugen, sodass Ihre Reibekuchen kross und lecker bleiben. Es ist auch ein entscheidender Vorteil, dass, wenn Sie Ihre Reibekuchen selber machen, Sie Einfluss auf den Fettgehalt haben. Gekaufte Reibekuchen triefen oft vor Fett.

Tipps zum Servieren Ihrer Reibeplätzchen

  • Frische, heiße Reibekuchen schmecken besonders gut mit Apfelmus. Geben Sie dieses großzügig auf die Reibekuchen.
  • Reibekuchen sind aber auch in abgekühltem Zustand sehr schmackhaft. Auf Schwarzbrot mit Butter sind sie ein Genuss.
  • Mit kaltem, mariniertem Lachs veredeln Sie Ihre Reibekuchen.
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