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Regisseur werden - so bewerben Sie sich bei einer Filmhochschule

Jeder Filmbegeisterte kennt die ganz großen Namen wie Spielberg, Scorsese, Lynch und Bergman. Wollen Sie selbst Regisseur werden und Menschen mit bewegten Bildern begeistern, müssen Sie außergewöhnlich begabt sein. Die Plätze an den sieben deutschen Filmhochschulen sind begrenzt und äußerst begehrt. Überzeugen Sie in Ihrer Bewerbung mit guten Ideen und selbst gedrehten Filmen.

Eifern Sie Ihren großen Vorbildern nach.
Eifern Sie Ihren großen Vorbildern nach.

Regisseur werden - Ausbildung an der Filmhochschule

  • Wollen Sie Regisseur werden, haben Sie verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten. Der klassische Weg ist das Studium an einer Filmhochschule. Alternativ können Sie zunächst an einer Schauspielschule studieren und diese Ausbildung mit einem Aufbau- oder Zusatzstudium im Bereich Regie ergänzen. In einem dritten Weg lassen Sie sich in einem Medienberuf ausbilden, um anschließend als Regieassistent Berufserfahrungen zu sammeln.
  • Informieren Sie sich im Vorfeld über die genauen Zulassungsbedingungen der Filmhochschule, an der Sie studieren wollen, da diese individuell jeweils etwas anders ausfallen.
  • Um angenommen zu werden, benötigen Sie die fachgebundene Fachhochschulreife sowie erste praktische Erfahrungen im Bereich Film. Vielleicht haben Sie schon an einer Spielfilm- oder kleinen Fernsehproduktion mitgewirkt?
  • Oft begrenzen die Filmhochschulen die Auswahl mit einer Mindest- und Höchstaltersgrenze.
  • In manchen Fällen kann die Hochschule von einigen Zulassungsvoraussetzungen absehen, wenn Sie besonders künstlerisch begabt sind, diese Eignung verlangt dennoch eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem themenverwandten Bereich sowie eine mehrjährige Arbeit in diesem Beruf.
  • Zusätzlich sollten Sie eine Affinität zu Technik sowie angrenzenden Medien wie Theater und Literatur haben. Des Weiteren werden Kenntnisse in Filmgeschichte, Filmästhetik, Spielfilmtechnologie sowie filmtheoretisches Basiswissen vorausgesetzt.

Ihre Bewerbung mit Arbeitsproben

  1. Wollen Sie sich an einer Filmhochschule bewerben, müssen Sie verschiedene Arbeitsproben einreichen. Erstellen Sie verschiedene Textproben im Umfang zwischen 3 und 10 Seiten. So könnten Sie eine Kurzgeschichte, einen Essay oder ein Exposé für einen neuen Spielfilm schreiben.
  2. Zusätzlich müssen Sie 15 Arbeitsproben aus dem Bereich Fotografie einreichen.
  3. Besonders gute Chancen auf einen Platz haben Sie, wenn Sie bereits einen Kurzfilm oder einen Videoclip gedreht haben. Dabei kommt es nicht so sehr auf die technische Umsetzung als auf den kreativen Grundgedanken an.
  4. Brennen Sie Ihren Film auf eine DVD und reichen Sie diese in mehrfacher Ausführung ein. Beachten Sie hierbei, dass die Filmhochschule nicht alle technischen Formate akzeptiert. Außerdem sollten Sie die DVD vor dem Absenden in einem DVD-Player abspielen. Kann sie von den Prüfern nicht abgespielt werden, kann sie auch nicht berücksichtigt werden.
  5. Schreiben Sie ein Motivationsschreiben, in dem Sie begründen, warum Sie Regisseur werden möchten. Zusätzlich benötigen Sie einen handschriftlich verfassten Lebenslauf.
  6. Achten Sie unbedingt darauf, Ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig einzusenden, es zählt das Datum des Poststempels. Schicken Sie ein Päckchen, bewahren Sie den Einlieferungsbeleg auf.

Wenn Sie mit Ihrer Bewerbung überzeugen konnten, werden Sie zu einer Aufnahmeprüfung und einem Eignungstest eingeladen. In einer schriftlichen Prüfung müssen Sie etwa ein kurzes Drehbuch schreiben oder eine Filmproduktion analysieren. Anschließend folgt die mündliche Prüfung.

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