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Regierungsinspektor - so machen Sie eine Ausbildung

Als Regierungsinspektor sind Sie Beamter des gehobenen Dienstes. Diese Laufbahn können Sie einschlagen, indem Sie sich an einer Behörde bewerben und danach an einer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung studieren.

Regierungsinspektoren arbeiten in den Verwaltungen.
Regierungsinspektoren arbeiten in den Verwaltungen. © Ich-und-Du / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Abitur oder Fachabitur
  • Staatsangehörigkeit eines EU-Landes

 Die Tätigkeit eines Regierungsinspektors

Regierungsinspektoren können bei verschiedenen Behörden tätig sein. Hierfür kommen die Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen, der Bundesnachrichtendienst, der Justizvollzugsdienst, die Sozialversicherung, der Verfassungsschutz, die Wehrverwaltung und der Wetterdienst infrage.

  • Innerhalb der Behörden können Sie wiederum in ganz verschiedenen Bereichen wie dem Verkehrswesen, der Bauverwaltung oder der Wirtschaftsförderung tätig sein. Dort verwalten Sie, überwachen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften oder leiten eine Abteilung. Für die Bürger sind Sie die Ansprechpartner bei behördlichen Angelegenheiten.
  • Bei Regierungsinspektoren handelt es sich um Beamte des gehobenen Dienstes. Für diese Tätigkeit kommen nur Personen infrage, die die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union haben. Außerdem dürfen die Bewerber nicht vorbestraft sein und müssen für die demokratische Grundordnung eintreten. Je nach Bundesland gibt es Altersgrenzen, bis zu denen eine Ausbildung zum Regierungsinspektor begonnen werden kann.

So machen Sie eine Ausbildung als Regierungsinspektor

  • Regierungsinspektor werden Sie durch ein Studium, daher ist das Abitur oder das Fachabitur Voraussetzung für eine solche Ausbildung.
  • Um diese Laufbahn einzuschlagen, müssen Sie sich an einer Behörde bewerben. Dort finden meist Eignungstests statt, nach denen die Bewerber ausgewählt werden. Bei diesen Tests werden vor allem die Rechtschreibkenntnisse, das Allgemeinwissen und das mathematische Verständnis überprüft.
  • Das Studium dauert drei Jahre und findet an einer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung statt. Der größte Teil besteht aus theoretischem Unterricht in Form von Vorlesungen und Seminaren, bei denen es vorwiegend um Verwaltungsrecht, allgemeines Recht, Volkswirtschaftslehre und Finanzwirtschaft geht.
  • Daneben gibt es aber auch einige Praxismodule, bei denen Sie den beruflichen Alltag in verschiedenen Behörden kennenlernen und Ihre theoretischen Kenntnisse gleich anwenden können.
  • Während Ihrer Ausbildung sind Sie Beamter auf Widerruf und bekommen in dieser Zeit eine monatliche Vergütung bezahlt. Erst nach Abschluss des Studiums und einer sich daran anschließenden zweijährigen Probezeit werden Sie in ein endgültiges Beamtenverhältnis übernommen.
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