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Regenvogel - Aufschlussreiches

Als Regenvogel werden verschiedene Vogelarten genannt, die durch ihren Gesang schlechtes Wetter ankündigen sollen. Die Bezeichnung finden Sie häufig auch in alten Bauernregeln, die noch heute zur Prognose für Wettervorhersagen herangezogen werden.

Der Brachvogel wird zu den Regenvögeln gezählt.
Der Brachvogel wird zu den Regenvögeln gezählt.

Die Bezeichnung Regenvogel erklären

  • Wenn Sie das Wort Regenvogel hören, verstehen Sie darunter nicht eine Vogelart, die einen wissenschaftlichen Namen besitzt und in die Systematik der Tierwelt eingeordnet ist. Vielmehr handelt es sich bei dieser Bezeichnung um Vögel, die nach der Ansicht von alten Bauernregeln schlechtes Wetter ansagen.
  • Beachten Sie, dass die Bezeichnung dieser Vögel nicht nur in der deutschen Sprache existiert. Auch im Englischen finden Sie das Wort "Rainbird", das übersetzt Regenvogel bedeutet.
  • Zu den gefiederten Tieren, die die Vorhersager für schlechtes Wetter sein sollen, gehören beispielsweise der Regenbrachvogel, die Gartenammer und der Wendehals. Durch ihr besonders eindringliches und anhaltendes Rufen oder dem Einstellen des Gesangs sollen sie auf Wetterfronten aufmerksam machen.

So warnt der Vogel vor schlechtem Wetter

  • Der Regenbrachvogel gehört zu den Zugvögeln, deren Winterquartiere sich besonders in Afrika und Asien befinden. Daher ist es ihnen während der kalten Jahreszeit nicht möglich, als Regenvogel zu fungieren. Die bis zu 45 cm großen und 500 g schweren Vögel finden Sie während des Sommers meist an den Küsten, wo sie für ihre Ernährung Garnelen und Schnecken vorfinden. Die im Binnenland lebenden Artverwandten fressen dagegen Insektenlarven, Schnecken und Würmer. Ihre Anwesenheit entdecken Sie durch ihren Ruf, der an ein helles Trillern erinnert.
  • Auch die Gartenammer, die von Ihnen Ortolan genannt wird und ebenfalls zu den Zugvögeln gehört, erhielt die zusätzliche Bezeichnung Regenvogel, da sich ihr Gesang bei ungewöhnlichen Situationen anders anhört. Ihre sonst melodieartigen Rufe werden durch kurze Töne abgelöst, was jeden Zuhörer dazu veranlasst, den Grund dafür zu suchen. Oftmals sind es dichte Regenwolken, die für Unruhe unter den gefiederten Tieren führen.
  • Ontologen erkennen einen Vogel am ersten Ton. Fällt Ihnen das als Laien wahrscheinlich …

  • Die dritte Vogelart, die zu den Regenvögeln gerechnet werden, sind die Wendehälse. Obwohl sie zu den Spechten gehören, werden Sie durch ihr Aussehen dazu verleitet, sie den Amseln zuzuordnen. Besonders bei der Balz und der Aufzucht der Jungen ist ihr Gesang zu hören, außerhalb dieser Zeitspanne sind sie selten in ihrem Lebensraum auszumachen. Daher sollten Sie nicht mit schlechtem Wetter rechnen, wenn diese Vögel nicht aufzufinden sind und ihre Rufe verstummen.
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