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Regenbekleidung für Motorrad - darauf sollten Sie achten

Welcher Biker kennt das Problem nicht - da hat man sich eine Woche Urlaub genommen, um eine anständige Motorradtour unternehmen zu können, doch aus heiterem Himmel verdüstert sich der Himmel und die gesamte Urlaubswoche lang schüttet es wie aus Eimern. Wer trotz des miesen Wetters nicht auf seine Motorradtour verzichten will, braucht vor allem eines: eine zuverlässige Regenbekleidung für Motorradfahrer. Was Sie beim Kauf beachten müssen, lesen Sie hier.

Mit der richtigen Regenbekleidung können Motorradtouren auch bei miesem Wetter Spaß machen.
Mit der richtigen Regenbekleidung können Motorradtouren auch bei miesem Wetter Spaß machen.

Die wichtigsten Features der Regenbekleidung

    In erster Linie sollte die Regenbekleidung den Motorradfahrer vor Auskühlung schützen. Bei rasanten Geschwindigkeiten ist der Fahrtwind enorm und somit unterkühlt sich der Biker bei schlechtem Wetter schnell. Gegen eine solche Unterkühlung arbeitet die Regenmontur mit Ihrer Fütterung.

    • Gute Regenbekleidung muss daher ein Futter enthalten, das sowohl Körperwärme speichert als auch Schweiß absorbiert. Wer Kosten nicht scheut, kann sich ein individuelles Futter in die Regenmontur einpassen lassen, das so den persönlichen körperlichen Bedürfnissen perfekt angepasst ist.
    • Um Erkrankungen zu vermeiden, muss die Regenbekleidung selbtverständlich genauso dicht und wasserabweisend sein. Kaufen Sie also lieber hochwertigere Monturen, um Durchnässen zu vermeiden und beim Ablegen nicht feststellen zu müssen, dass die Farbe der Regenmontur bis auf die Haut abgefärbt hat. Qualitativ schlechtere Regenbekleidung für Motorradfahrer besteht zwar wie die hochwertige aus Nylon, jedoch nicht zu 100% aus Polyamid, sodass im Falle eines Sturzes auch die Sicherheit des Fahrers leidet.
    • Um sicherzustellen, dass die Montur auch wirklich winddicht ist, sollten Sie besonders auf die Ausführung ihrer Einzelbestandteile achten. So müssen alle an der Regenmontur angebrachten Reißverschlüsse als Labyrinth-Reißverschlüsse konzipiert sein, weil diese besonders dicht halten. Auch enge Arm- und Beinbündchen sowie ein anliegender und weit nach oben gestellter Kragen sind ein absolutes Muss, wenn durch die Regenkleidung kein Wasser durchdringen soll.
    • Bei extrem schlechtem Wetter und Temperaturen bis in die Minusgrade, sollten Sie sich überlegen, zusätzlich zur Regenmontur eine besonders wärmende und vor allem atmungsaktive Unterwäsche zu tragen. Auch weitere Accesoires wie Handschuhe und Stulpen können in Sonderausstattungen gekauft werden.

    Regenmontur fürs Motorrad kaufen

    • Wenn Sie sich nun dazu entschieden haben, eine Regenausrüstung zu erwerben, haben Sie zunächst die Wahl zwischen Gebrauchtware und Neuware.
    • Weil mit dem Auge kaum erkennbare winzige Risse bereits zu Undichte und Winddurchlässigkeit führen können und eine nachlässige Pflege den Stoff der Kleidung womöglichst bereits ruiniert hat, wird es besser sein, wenn Sie auf Secondhand-Bekleidung verzichten.
    • Rechnen Sie für eine neue Regenmontur zwischen 50 und 100 Euro ein und erkundigen Sie sich im Internet vor allem nach den Angeboten von Louis, Polo und Goretex, die als beste und zuverlässigste Hersteller bekannt sind.
    • Auch die Wahl zwischen einem einteiligen Overall und einem zweiteiligen Regenbekleidungsset müssen Sie nun treffen. Grundsätzlich hat ein Overall gleich mehrere Vorteile - da er am Stück ist, ist er bezüglich der Kleidungsdichte noch einen Tick zuverlässiger als ein Zweiteiler. Zudem ist er generell einfacher und komfortabler anzulegen, weil er einfach übergestreift und schließlich durch die Labyrinthreißverschlüsse verschlossen wird.
    • Als eine letzte Kaufhürde gilt die Frage nach der letztendlich auszuwählenden Größe. Viele gehen davon aus, Regenbekleidung für Motorradfahrer müsse immer in der nächsthöheren Größe bestellt werden, weil sie sonst nicht über der eigentlichen Kluft getragen werden könne. Tatsächlich ist diese Überlegung aber schon vom Herrsteller miteinberechnet worden.
    • Meist gilt es demnach, die Regenmonitur in genau der Größe zu kaufen, die Sie auch sonst haben. Weil einige Waren trotzdem eine Ausnahme bilden, sollten Sie beim Kauf immer den Händler um Rat bitten.

    Sind Passform sowie Wind- und Wasserdichte gegeben und stimmt die Qualität, sind Sie endlich auch auf den verregnetesten Motorradurlaub vorbereitet. Und dann brauchen Sie nur noch eines - starke Nerven, wenn auch nach einer Woche der Himmel noch nicht aufgerissen ist.

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