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Redebegleitsätze - Informatives

"Was sind Redebegleitsätze?", fragte Tom und schaute seine Lehrerin fragend an. An sich ist mit diesem Satzaufbau bereits seine Frage beantwortet. Redebegleitsätze haben übrigens keineswegs etwas mit dem Halten einer Rede vor einem Publikum zu tun. Sondern vielmehr bezieht sich diese Thematik auf die wörtliche Rede in Erzählungen, Dialogen und so weiter. Dabei gibt es allerdings einiges zu beachten.

Der Dialog - ein wesentliches Mittel der Sprache
Der Dialog - ein wesentliches Mittel der Sprache

Redebegleitsätze - das ist darunter zu verstehen

  • Die deutsche Sprache an sich zeichnet sich durch ihre vielen Facetten und die damit verbundenen Möglichkeiten mit Blick auf die mannigfaltigen Verwendungsarten in der gesprochenen und der geschriebenen Sprache aus.
  • Ein wesentlicher Bestandteil der Sprache generell ist bekanntlich die wörtliche Rede. Und diese wiederum setzt sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen. Hier kommen unter anderem die sogenannten Redebegleitsätze ins Spiel.
  • Ein Redebegleitsatz wird gleichwohl als Erklärung, Einleitung oder als Einleitungssatz bezeichnet.

Doppelpunkt, Gänsefüßchen und Co - das und mehr gehört zum Redebegleitsatz

  • Eines vorweg: Redebegleitsätze sind in der wörtlichen Rede keineswegs zwingend erforderlich. Vielmehr handelt es sich dabei um optionale "Anhängsel", die einen Satz auf stilvolle Weise vervollständigen (können).
  • Werden hingegen in einem Text zu viele Redebegleitsätze verwendet, so könnte dies die entsprechende Passage eher unleserlich und "stockend" gestalten.
  • Egal, ob als Einleitungssatz oder als Zwischensatz: Redebegleitsätze bieten sich in unterschiedlichsten Satzkonstruktionen an.
  • Mit einer solchen Einleitung kann die vorangegangene oder nachstehende wörtliche Rede spezifiziert und so der Charakter der jeweiligen Figuren verdeutlicht werden.
  • Sascha meinte besorgt: "Bei der wörtlichen Rede in einem Text sollte der Redebegleitsatz auf keinen Fall fehlen." - "Zu viel des Guten sollte es dabei aber auch nicht sein", konterte Sabine belehrend. An der ersten Einleitung ist also die momentane Empfindung von Sascha abzulesen, wohingegen der angefügte zweite Redebegleitsatz Aufschluss darüber gibt, dass Sabine diesbezüglich ein wenig besser informiert ist. 

Typische Redebegleitsätze sind unter anderem: sagte er/sie, meinte Timo, antwortete Sven, entgegnete Stina, fragte Thomas und so weiter.

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