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Rechtschreibung verbessern - so gelingt es dauerhaft

Rechtschreibung verbessern - so gelingt es dauerhaft3:06
Video von Lars Schmidt3:06

Wer seine Rechtschreibung verbessern will, muss sich einige Regeln merken. Denn wer intuitiv nicht weiß, wann man was wie schreibt, muss es lernen.

Auch für Muttersprachler ist die deutsche Rechtschreibung nicht immer eindeutig nachvollziehbar. Wer seine Unsicherheiten verbessern will, muss die Rechtschreibregel wie Vokabeln lernen. Auch die Kommaregelung gehört dazu.

Rechtschreibung langfristig lernen

  • Um ihre Rechtschreibung zu verbessern, sollten Sie einen Blick in die letzte Rechtschreibreform von 2006 werfen. Hier finden Sie alle wichtigen Regel aufgelistet, die heute zum Standard zählen. 
  • Langfristig merken Sie sich die Regel nur, wenn Sie sie lernen. Auch Schreibübungen dazu können sinnvoll sein.
  • Größe Probleme macht vielen das Zusammen- oder Getrenntschreiben. Um ihre Rechtschreibung zu verbessern, sollten Sie sich einige Konstellationen merken, bei denen immer zusammgeschrieben wird, wie etwa bei den Vorsilben abhanden-, vorlieb-, überein-, inne-, zurecht- oder dar-. Beachten Sie, dass Wörter in Verbindung mit zu, sowohl getrennt als auch zusammen geschrieben werden können, wie etwa kennenzulernen.
  • Wer die Verwendung von Zeitwörter verbessern will, sollte sich folgendes merken: Eines Nachts, Abendens oder Morgens schreiben Sie groß. Allerdings werden diese Wörter klein geschrieben, wenn sie als Adverbe benutzt werden. Merken Sie sich, dass Adverbe mit der Endung -s oder -ens immer klein geschrieben werden, wie etwa morgens, anfangs, rechtens. Gleiches gilt für die Endungen -tel oder -stel, wie etwa bei viertel, zehntel, hundertstel.

Schreiben lernen und verbessern

  • Falls Sie bei der Rechtschreibung Probleme mit den Substantivierungen haben, merken Sie sich folgende Regel: Superlative , nach denen mit woran oder worauf gefragt werden kann, werden groß geschrieben, wie bei: Am Nötigsten, das Beste, auf Rot. 
  • Wörter die mit bei oder beim, sowie mit dem oder im eingeleitet werden, werden ebenfalls groß geschrieben, wie etwa: Im Nachhinein, aus dem Nichts, beim Lernen.
  • Wer seine Kommasetzung verbessern will, dem helfen einige spezifische Regeln. Kein Komma wird gesetzt bei gleichrangigen adjetivistischen Aufzählungen, wie etwa in dem Satz: Die letzte große Reise. Hierzu gehört auch die Aufzählung sowohl als auch oder weder noch. Auch bei Vergleichen mit als oder wie steht kein Komma.
  • Setzten Sie Kommas bei Signalwörter wie: Aber, jedoch, sondern, also, und zwar, insbesondere, um oder außer. 
  • Außerdem sind Kommas nötig bei der Trennnung zwischen Haupt- und Nebensatz, bei Relativsätzen und wenn der Satzteil mit dem Infinitiv von dem Satzteil mit dem Substantiv abhängt, wie bespielsweise im Satz: Er hatte die Idee, heimlich abzureisen. 

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