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Reaktionsschnelligkeit trainieren - zwei Übungen

Außer Kraft und Ausdauer ist es wichtig, auch die Reaktionsschnelligkeit zu trainieren. Bei vielen Sportarten, vor allem im Ballsport, ist sie eine wichtige Voraussetzung, um im Wettkampf zu bestehen.

Trainieren Sie Ihre Reaktionsschnelligkeit!
Trainieren Sie Ihre Reaktionsschnelligkeit!

Was Sie benötigen:

  • Tennisbälle
  • Tischtennisbälle
  • Papierkorb

Was nützt die ganze Kraft, das beste Ballgefühl, wenn Sie immer ein winziges Bisschen zu spät reagieren? Lernen Sie, schneller zu „schalten“!

Fördern Sie Ihre Reaktionsschnelligkeit

  • Die Reaktionsschnelligkeit lässt sich auf viele verschiedene Arten verbessern. Wichtig ist, sie regelmäßig zu trainieren, da sich nur so der „Instinkt-Effekt“ aufbaut, denn dieser gewisse siebte Sinn, der manche Sportler schon reagieren lässt, wo noch gar keine Reaktion möglich scheint, ist nicht ausschließlich eine besondere Begabung – Sie können ihn auch erwerben.
  • Dazu gehört aber Übungsfleiß. Genau wie beim Muskelaufbau müssen auch die Schaltstellen im Gehirn aufgebaut und regelmäßig beansprucht werden, um dann irgendwann „wie von alleine“ zu funktionieren.
  • Für die folgenden, einfachen Übungen mit Bällen besorgen Sie sich am besten einen Partner, mit dem Sie abwechselnd trainieren.

So trainieren Sie intuitive Reaktion

Für die erste Übung brauchen Sie Tischtennisbälle.

  1. Stellen Sie sich gegenüber auf, im Abstand von ca. 2 m. Der Korb steht zwischen Ihnen.

  2. Ihr Partner lässt Tischtennisbälle auf den Boden fallen, in unregelmäßigen Abständen, aus verschiedenen Höhen, mit unterschiedlicher Kraft, mal links, mal rechts.

  3. Sie fangen die Bälle auf und werfen Sie in den Korb.
  4. Anfangs kommen die Bälle nacheinander, mit wachsender Reaktionsschnelligkeit dann schneller und sogar gleichzeitig.

Trainieren Sie Reaktionsschnelligkeit "Blind"

Für die zweite Übung verwenden Sie die Tennisbälle.

  1. Sie stehen mit dem Rücken zum Partner vor einer Wand, anfangs im Abstand von ca. 1,5 m.
  2. Ihr Partner wirft Tennisbälle mit unterschiedlicher Kraft und in unterschiedlicher Höhe links und rechts von Ihnen an die Wand.
  3. Sie fangen die abprallenden Bälle ein, bevor sie den Boden berühren und werfen Sie in den Korb.
  4. Auch hier kann der Partner die Schwierigkeit mit der Zeit durch das gleichzeitige Werfen mehrerer Bälle steigern.

Die Übungen scheinen sehr simpel, haben es aber in sich. Sie trainieren Ihre Reaktionsschnelligkeit und Reflexe, indem Sie lernen, immer besser und intuitiv nicht nur auf die Bewegungen der Bälle, sondern auch auf die Ihres Partners zu reagieren und auch die Richtung, aus der die Bälle hinter Ihrem Rücken kommen, zu „erahnen“.

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