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Raummeter Holz in kg - Hinweise

Die Maßeinheit Raummeter wird nur in Zusammenhang mit Holz verwendet. Dadurch dass wieder mehr mit Holz geheizt wird, gewinnt sie wieder an Bedeutung. Aber wie viel kg Holz stecken denn nun in einem Raummeter?

Kaminholz ist wieder sehr gefragt.
Kaminholz ist wieder sehr gefragt.

Ein Raummeter

  • Der Raummeter ist eine veraltete Maßeinheit für das Volumen von Holz und wird oft auch als Ster bezeichnet. Er findet hauptsächlich noch bei der Brennholzabrechnung durch den Förster oder Waldbesitzer Anwendung.
  • Offiziell sind ab Februar 1970 nur noch der Liter und der Kubikmeter als Volumeneinheiten in Deutschland zugelassen. Deshalb wird der Raummeter auch als Stapelvolumen (VSt) bezeichnet.
  • Das Volumen eines Körpers wird ermittelt, indem die Länge, die Höhe und die Tiefe des Objektes gemessen und anschließend multipliziert wird. Das Gleiche gilt für einen Stapel Holz.
  • So ein Holzstapel besteht aber nicht nur aus Holz. Je nachdem wie gerade die Stücke sind und wie ordentlich sie aufgestapelt wurden, enthält so ein Stapel auch Lücken, Zwischenräume aus Luft. Ein ordentlich aufgepackter Holzstapel mit Lücken von einem Meter Länge, einem Meter Höhe und einem Meter Tiefe ist ein Raummeter Holz.
  • Im Unterschied dazu gibt es noch den Festmeter und den Schüttraummeter. Der Festmeter entspricht, wie der Raummeter einem Holzstapel von einem Meter Kantenlänge. Hier werden die Zwischenräume nicht mitgerechnet. Beim Schüttraummeter handelt es sich um einen lose abgekippten Holzhaufen mit den Maßen 1 m x 1 m x 1 m. Hier sind die Zwischenräume besonders groß.

Holz in kg

  • Über eine Waage bekommen Sie immer das Gewicht des Holzes in kg. Der Raummeter ist ein Volumenmaß und wird in m3 angegeben. Das Gewicht eines Objektes ist von mehreren Dingen abhängig. Einmal von der Dichte, vom Abstand zur Erdoberfläche und speziell bei Holz, vom Trocknungszustand. Grünes, also frisches Holz ist feuchter und damit schwerer als abgelagertes, trockenes Holz. Auch Holz, das längere Zeit im Regen gelegen hat, bringt einige kg mehr auf die Waage.
  • Es ist im Wald wesentlich einfacher, Länge, Breite und Höhe eines Holzstapels zu messen, als ihn zu wiegen. Dazu müsste das Holz entweder zu einer Waage transportiert werden oder eine Waage müsste über unwegsame Waldwege zum Holz transportiert werden. Das wäre ein erheblicher Mehraufwand und die Kosten des Holzes würden steigen.
  • Deshalb wird auf der Abrechnung des Försters bei (Brenn)holz das Volumen in Raummeter und nicht das Gewicht in kg angegeben. Es gibt aus diesem Grund auch keinen Umrechnungsfaktor von Raummeter in kg. Es kommt immer auf die Beschaffenheit des Holzes an.
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