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Raumfeuchtigkeit senken - so geht's

Raumfeuchtigkeit senken - so geht's2:34
Video von Laura Klemke2:34

Eine zu hohe Raumfeuchtigkeit ist weder gut für Ihre Wohnung/ Ihr Haus noch für Ihre Gesundheit. Gerade wenn die Temperaturen im Herbst und Winter sinken, haben viele mit beschlagenen Fenstern und mit vermehrtem Schimmel zu kämpfen. Dies können Sie aber in den Griff bekommen, wenn Sie die Raumfeuchtigkeit versuchen zu senken.

Was Sie benötigen:

  • frische Luft
  • Heizung
  • Raumentfeuchter
  • evtl. neue Fenster oder neue Dichtungen

Besonders wenn die Tage kälter werden, klagen viele über zu viel Raumfeuchtigkeit in ihren vier Wänden. Natürlich reißt man im Winter nicht gerne die Fenster weit auf, doch einige Minuten lüften kommt nicht nur Ihnen zugute, sondern auch Ihren Räumen. Es gibt jedoch noch weitere Maßnahmen, um die Feuchtigkeit zu bekämpfen.

So senken Sie die Raumfeuchtigkeit

  • Zu wenig oder zu kurzes lüften kann die Folge von einer zu hohen Raumfeuchtigkeit sein. Versuchen Sie 3 mal am Tag für ca. 10 Minuten die Fenster ganz weit zu öffnen. Die Fenster nur zu kippen, bringt leider gar nichts.
  • Stellen Sie dazu auch Ihre Heizung etwas runter. Die Wärme verschwindet nach draußen und dafür bezahlen können Sie.
  • Heizen Sie richtig? Natürlich möchte man es im Winter schön warm haben, aber eine Sauna braucht man wirklich nicht. Die Raumtemperatur sollte möglichst 20-22 Grad betragen und jeder Raum sollte etwas geheizt werden. So kühlen die Wände nicht aus und es kann sich keine Feuchtigkeit bilden.
  • Wenn Sie Ihre Wäsche in der Wohnung trocknen, bedingt dies auch eine zu hohe Raumfeuchtigkeit. Sollte kein Trockenboden/Keller oder ein Wäschetrockner zur Verfügung stehen, können Sie aber auch bei kaltem Wetter die Wäsche auf den Balkon/Terrasse stellen. Ansonsten sollten Sie doch etwas öfter die Fenster öffnen, damit Sie die Raumfeuchtigkeit senken.
  • Auch beim Kochen, Duschen oder Baden entsteht viel Feuchtigkeit. Sie verbreitet sich durch sämtliche Türschlitze und kann sich schön in Ihren Räumen breit machen. Auch hier sollten Sie lieber einmal mehr lüften als zu wenig. Es kann schnell Schimmel entstehen, der nicht nur hässlich aussieht, sondern auch viele Krankheiten hervorrufen kann.
  • Es kann aber auch an veralteten Fenstern liegen. Fenster, die vor 10-20 Jahren gebaut wurden, können schuld daran sein, dass die Luft nicht mehr richtig zirkuliert und Wärmebrücken entstehen. Wohnen Sie in einer Mietwohnung mit mangelhaften Fenstern, dürfen Sie sogar die Miete kürzen und darauf bestehen, dass der Vermieter diesen Mangel beseitigt.
  • In Discountern und Fachmärkten werden sogenannte "Raumentfeuchter" angeboten. Dies ist ein kleiner Kasten, der mit speziellem Granulat gefüllt wird. Das Granulat bindet die Feuchtigkeit und sollte regelmäßig ausgetauscht werden. Das richtige Lüften ersetzt ein solcher Raumentfeuchter jedoch nicht.

Vorbeugende Maßnahmen gegen zuviel Luftfeuchtigkeit

  • Bedenken Sie, das Kunststoffböden oder abwaschbare Tapeten keine Luftfeuchtigkeit durchlassen. Sie nehmen Sie weder auf noch geben sie sie ab. Dies kann zu einer hohen Raumfeuchtigkeit beitragen.
  • Kontrollieren Sie Ihre Fenster und besonders auch die Dichtungen. Hier können auch Mängel vorliegen.
  • Hausbesitzer sollten regelmäßig Risse in den Wänden beobachten oder auch das Dach kontrollieren lassen.
  • Raumfeuchtigkeit kann auch entstehen, wenn sich ein Rohrbruch oder ein Leck in Ihrem Haus befindet. Haben Sie nasse Stellen im Haus oder auch im Keller entdeckt, sollte schnell ein Fachmann geholt werden.
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