Raum runterkühlen - Maßnahmen gegen überhitzte Wohnung

Im Sommer ist es unerträglich heiß. Im Sommer ist es unerträglich heiß.
Während einer längeren Hitzeperiode gibt es Wohnungen, die besonders schnell aufheizen und in denen es dann unangenehm warm - ja sogar erdrückend heiß - ist. Lesen Sie hier, wie Sie einen Raum Ihrer Wohnung runterkühlen können.
Jennifer Scholz
18.10.2011 Jennifer Scholz
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Stoßlüften
  • Jalousien/Rollos
  • Ventilator
  • Klimaanlage

Tipps zum Raumrunterkühlen

Insbesondere Dachgeschosswohnungen, auf die ununterbrochen die Sonne scheint, erhitzen im Sommer schnell, sodass es unerträglich heiß in den Räumen wird und man gerade nachts nur schwer in den Schlaf findet. Aber auch tagsüber möchte man sich nur ungern in der heißen Wohnung aufhalten, deshalb ist es wichtig, einen Raum runterzukühlen, um sich halbwegs Erleichterung zu verschaffen.

  • Wenn Sie einen Raum ohne weitere Hilfsmittel runterkühlen wollen, müssen Sie zunächst die kühlere Luft der Nacht nutzen, um ausgiebig zu lüften. Auch im Hochsommer ist es nachts um einige Grad kälter als tagsüber, die kontinuierliche Sonnenstrahlung fällt weg - höchste Zeit, die Fenster Ihrer gesamten Wohnung aufzureißen und die angenehmere Luft hineinzulassen. Wenn es Ihre Wohnung erlaubt, lassen Sie Ihre Fenster bis zum nächsten Morgen weit geöffnet oder zumindest auf Kipp stehen. Vielleicht können Sie wenigstens das Fenster des Raums weit offen stehen lassen, in dem Sie schlafen.
  • Ebenso lässt sich die Luft kurz vor bzw. nach einem Gewitter nutzen, die ebenfalls um einige Grad kälter ist als vorher. Es bietet sich dann ebenfalls die Methode des Stoßlüftens an!
  • Wenn sich der Raum aufgrund des Lüftens runtergekühlt hat, gilt es dafür zu sorgen, dass er sich nicht so schnell wieder aufheizt. Das wird dadurch begünstigt, indem alle Fenster wieder geschlossen werden und die Jalousien bzw. die Rollos heruntergezogen werden, um die Sonnenstrahlung abzuschirmen. Auf diese Weise wird der Raum zumindest eine Zeit lang etwas kühler bleiben.

So bleibt es in der Wohnung kühl

  • Tagsüber bietet es sich an, die Tür zum Hausflur für einige Zeit offen stehen zu lassen, damit ein Austausch mit der oftmals kälteren Luft des Flurs stattfinden kann. Zugegeben, das ist nicht immer möglich, dennoch gibt es gerade im Sommer viele Mietparteien, die darauf zurückgreifen.
  • Viele schwören auch auf die Benutzung eines Ventilators, dabei ist es egal, ob es sich um einen Stand-, Decken- oder Tischventilator handelt. Tatsächlich kann man mit einem Ventilator keinen Raum runterkühlen, der erzeugte Luftstrom wird auf der Haut dennoch als angenehm empfunden. Der auf der Hautoberfläche befindliche Schweiß wird durch den Luftstrom des Ventilators verflüchtigt und vereinfacht neue Schweißbildung des Körpers, die ja bekanntlich dazu dient, die Körpertemperatur herunterzukühlen.
  • Wirklich effektiv ist hingegen nur eine Klimaanlage, die der Luft die eigentliche Wärme entzieht und je nach Einstellung für eine optimale Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur sorgt. Jedoch ist eine Klimaanlage nicht nur mit hohen Anschaffungs-, sondern auch Unterhaltungskosten verbunden, die sich nicht jedermann leisten möchte.
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