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Raue Nase - so pflegen Sie beanspruchte Gesichtshaut

Die Nase ist ein wichtiges Organ. Durch sie kann der Mensch Gerüche wahrnehmen und auch – z. B. bei den Eskimos – Zärtlichkeiten austauschen. Doch gerade in der kalten Jahreszeit wird die Haut der Nase sehr beansprucht. Trockene Heizungsluft und Taschentücher sorgen dafür, dass sie schnell gereizt, rau und rissig ist. Aber nicht nur die Jahreszeiten sind schuld an der Misere – oftmals schadet auch ein Pflegeprodukt der Gesichtshaut. Mit einfachen Mitteln kann man all dem entgegenwirken.

Gerade bei Schnupfen wird die Nasenhaut duch häufiges Nasenputzen strapaziert.
Gerade bei Schnupfen wird die Nasenhaut duch häufiges Nasenputzen strapaziert.

Was Sie benötigen:

  • Spiegel
  • spezielles Hautöl (z.B. Argan-Hautöl)
  • oder Nasencreme (gibt es in der Apotheke)
  • oder Fettcreme
  • Taschentücher mit Aloe Vera
  • evtl. Herpescreme

Zunächst sollten Sie sich Ihre Haut um die Nase herum genauer in einem Spiegel betrachten:

  • Ist Ihre Haut rau und rissig? Dann handelt es sich wahrscheinlich um eine Reizung der Haut. Sie sollten Ihre Pflegeprodukte für das Gesicht unter die Lupe nehmen. Es kann sein, dass z.B. das Waschgel oder ein anderes Reinigungsprodukt, das Sie benutzen, für Ihre Haut zu aggressiv ist. Das gilt besonders bei Produkten, die sich selbst damit preisen, „porentief“ zu reinigen. Diese Mittel sind meist sehr scharf und trocknen die Haut über die Maße aus. Abhilfe können Sie schaffen, indem Sie einmal ein anderes Reinigungsprodukt ausprobieren oder zu einer Gesichtscreme mit höherem Fettgehalt greifen. Allerdings sollten Sie diese dann nicht im ganzen Gesicht verteilen, da zu viel Fett die Poren der Haut verstopfen und zu unschönen Pickeln führen kann.
  • Als Alternative bietet es sich auch an, ein spezielles Hautöl, wie z.B. Argan-Öl, auf die Nasenhaut zu streichen, am besten bevor Sie schlafen gehen. Dann kann es über Nacht einziehen und Ihre Haut um die Nase pflegen und beruhigen. Tagsüber eignen sich solche Öle weniger, da sie einen glänzenden Fettfilm auf der Haut hinterlassen. Und auch hier gilt: Verteilen Sie das Öl wegen des hohen Fettgehaltes nicht im ganzen Gesicht.
  • Hat sich bereits Grind an der Nase gebildet? Es kann sich in diesem Fall auch um eine Reizentzündung, einen Pilz oder Herpes handeln. Hier ist es gut, die Apotheke aufzusuchen und sich entweder eine spezielle Nasensalbe zu kaufen, die extra für die empfindliche Nasenhaut entwickelt worden ist, oder – im Falle von Herpes (kleine, gelbliche, juckende Bläschen, die spannen, brennen und ziepen) – sich gleich eine Herpescreme geben zu lassen. Sollte der Grind nicht weg gehen, wäre es außerdem ratsam, einen Hautarzt aufzusuchen und vor allem den Kontakt der entzündeten Hautpartie mit anderen Menschen zu meiden, da die Gefahr einer Ansteckung besteht.
  • Gibt es offene Stellen? Ist Ihre Haut an der Nase nicht nur rau, sondern an einigen Stellen bereits offen und nässt vielleicht sogar, ist es ebenfalls ratsam, einen Hautarzt aufzusuchen.
  • Allgemein sollten Menschen mit empfindlicher Nasenhaut gerade in der kalten Jahreszeit zu Taschentüchern mit Aloe Vera und Ähnlichem greifen. Diese Taschentücher sind weicher als die herkömmlichen und reizen Ihre Haut nicht so sehr. Besonders, wenn Sie einen Schnupfen haben, können diese weicheren Taschentücher in Kombination mit einer pflegenden Nasencreme das Schlimmste verhindern.
  • Wichtig ist auch, wenn ein Schnupfen vorliegt, dass Sie mit dem Taschentuch beim Nasenputzen  nicht an Ihrer Nasenhaut rubbeln, sondern Sie nur vorsichtig damit betupfen. Auch so vermindern Sie die Reizung Ihrer empfindlichen Nasenhaut.
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