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Raucherhusten loswerden - so geht's

Viele Raucher kennen das Problem: Vor allem morgens aber auch zwischendurch muss man immer wieder abhusten. Zwischendurch räuspern gehört schon fast zur Routine, so dass man es fast gar nicht mehr mitbekommt. Natürlich wissen Sie als Raucher, dass rauchen ungesund ist. Um den Raucherhusten loswerden zu können, gilt es wichtigste Maßnahme, mit dem Rauchen aufzuhören. Aber auch andere Maßnahmen können Sie ergreifen, um Ihren Raucherhusten etwas zu lindern.

Raucherhusten ist ein Hilfeschrei der Lunge.
Raucherhusten ist ein Hilfeschrei der Lunge.

Entstehung von Raucherhusten

  • Raucherhusten entsteht, wenn Sie den Rauch inhalieren. In Ihren Bronchien befinden sich kleinste Härchen, das Flimmerepithel, welches durch feine Bewegungen Sekret und Eindringlinge nach draußen transportiert und loswerden will.
  • Mit jedem Zug, den Sie von Ihrer Zigarette nehmen, werden die kleinen Härchen in ihrer Bewegung gehemmt.
  • Sind Sie bereits jahrelang Raucher, ist es wahrscheinlich, dass bereits das komplette Flimmerepithel zerstört wurde und somit auch der Selbstreinigungsmechanismus Ihrer Lunge nicht mehr funktioniert. Außerdem verändert sich in dieser Phase das Gewebe in Ihren Bronchien.
  • Funktioniert das Selbstreinigungssystem der Lunge nicht mehr, müssen Sie abhusten, also die Aufgabe und Tätigkeit der Lunge unterstützen.
  • Besonders morgens fällt das Abhusten meist heftiger aus, weil sich in der Nacht Sekret angesammelt hat und Ihr Körper das nun loswerden will.
  • Haben Sie an mindestens drei Monaten an den meisten Tagen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Husten und Auswurf, spricht die Weltgesundheitsorganisation von einer chronischen Bronchitis.
  • Eine chronische Bronchitis mag Ihnen vielleicht noch nicht sehr gefährlich vorkommen, allerdings können daraus schwerwiegende Komplikationen, wie ein Lungenemphysem, Lungenentzündungen oder Lungenkrebs, entstehen.

Den Husten loswerden

  • Wollen Sie den Raucherhusten loswerden, ist die wichtigste Maßnahme, mit dem Rauchen aufzuhören. Das bereits zerstörte Flimmerepithel baut sich zwar nicht mehr auf, aber Sie belasten Ihre Lungen nicht weiterhin mit schädlichen Schadstoffen, die Sie dann abhusten müssen.
  • Unterstützend helfen können Ihnen Nikotinpflaster, Nikotintabletten, verschiedene Entspannungsmethoden und natürlich ein starker Wille, um mit dem Rauchen aufzuhören.
  • Wenn Ihr Raucherhusten sehr stark ist, können Sie sich von einem Arzt zeigen lassen, wie Sie richtig abhusten können, um Ihre Bronchien von möglichst viel Schleim zu befreien.
  • Damit Sie beim Raucherhusten den Schleim relativ einfach loswerden, ist es wichtig, dass Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen, da der Schleim sonst zäh werden kann.
  • Um das Ausmaß der Schädigung Ihrer Bronchien einschätzen zu können, ist es hilfreich, sich bei einem Facharzt untersuchen zu lassen. Befindet sich beim Abhusten Blut im Sekret, kann dies bereits ein Hinweis auf Lungenkrebs sein.
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