Rastas selber machen – so geht´s

Professionell gemachte Rastazöpfe sind teuer. Professionell gemachte Rastazöpfe sind teuer.
Rastas werden mit der klassischen Flechttechnik hergestellt, jedoch sind die fertigen Zöpfe sehr dünn. Haben Sie den Anspruch diese selber zu machen, müssen Sie viel Geduld und Zeit mitbringen, denn eine komplette Frisur kann bis zu zehn Stunden in Anspruch nehmen. Können Sie einen herkömmlichen Zopf flechten, sind auch Rastazöpfe kein Problem, jedoch sollten Sie eine Freundin um Hilfe bitten, um ein ansprechendes Ergebnis hinzubekommen.
Jana Donatin
01.02.2012 Jana Donatin
Themen der Anleitung Beauty Frisuren Rastas Rastazöpfe
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Zahnspangengummis
  • Perlen
  • Kunsthaare
  • Stielkamm
  • Haarklammern

Vorbereitungen und Pflege von Rastas

Viele verwechseln Rastas mit Dreadlocks, letztere sind jedoch deutlich aufwendiger selber zu machen und auch anspruchsvoller in der Pflege.

  • Damit Sie ein sauberes Ergebnis erhalten, sollten Ihre Haare mindestens zehn Zentimeter lang sein.
  • Entscheiden Sie sich für eine Variante. Sollen alle Haare verflochten werden? Wollen Sie eher dickere oder dünnere Zöpfe? Hierbei gilt: Je mehr Zöpfe, desto länger dauert der Flechtvorgang. Möchten Sie Cornrows, sollten Sie sich ein Muster überlegen, wie die Scheitel auf der Kopfhaut gestaltet werden. So können Sie Dreiecke, Sterne oder andere geometrische Muster wählen.
  • Haben Sie besonders feine Haare, kann sich das Einflechten von Kunsthaaren lohnen, da durch diese die Haltbarkeit der Frisur enorm verbessert wird. Informieren Sie sich in diesem Fall über die beiden Einflechttechniken Twisting und Weaving. Noch besser: Lassen Sie sich das Einflechten beim ersten Mal von einem Profi zeigen und erklären.
  • Für die Pflege der fertigen Rastas benötigen Sie ein mildes, am besten duftstofffreies Haarshampoo. Geben Sie dieses mittels einer Sprühflasche auf die Haare, drücken es kurz in die Zöpfe und spülen gut mit klarem Wasser nach. Wickeln Sie die Haare in ein saugfähiges Handtuch und lassen die Haare anschließend an der Luft trocknen. Die Haarwäsche wird nur einmal wöchentlich fällig.
  • Rastas können Sie maximal fünf Monate tragen, danach sollten sie an den Ansätzen neu geflochten werden.

Afrikanische Zöpfe selber machen

  1. Beginnen Sie entweder auf der linken oder rechten Seite. Kämmen Sie alle Haare zu einer Seite herüber.
  2. Teilen Sie kurz hinter dem Ohr die erste Haarsträhne ab, ziehen mit dem Stielkamm einen sauberen Scheitel und fixieren die restlichen Haare mit einer Haarklammer. Auf diese Weise sind sie beim Flechten nicht im Weg.
  3. Teilen Sie die Haarsträhne wiederum in drei Teile auf und beginnen am Kopfansatz mit einem neuen Zopf. Achten Sie darauf, dass Sie die Haare nicht zu straff ziehen, damit die Rastas später nicht zu Kopfschmerzen oder Juckreiz führen.
  4. Legen Sie die drei Haarsträhnen abwechselnd übereinander. Haben Sie sich für Cornrows entschieden, müssen Sie dicht an der Kopfhaut entlangflechten. Achten Sie beim Flechten darauf, dass Sie sauber arbeiten. Haben Sie immer die Scheitellinie im Blick, es sollten keine Härchen über diese Linie kommen.
  5. Sind Sie am Ende angekommen, fixieren Sie den Zopf mit einem Haargummi - ideal sind hier Zahnspangengummis - oder einer dekorativen Perle. Mit Feuer, Kleber oder transparentem Nagellack sollten Sie nicht experimentieren. Alternativ wählen Sie den Stil "Open Braids" und lassen die Enden der Zöpfe offen.

Haben Sie Angst, die Rastazöpfe selber zu machen, lassen Sie sich im Vorfeld in einem Afro-Shop beraten. Hier bekommen Sie Tipps, wie Sie europäisches Haar am besten behandeln können.

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