- 07.07.2011 Martin Lembke
Für das Mähen größerer Rasenflächen ist ein Rasenmähertrecker eine große Arbeitserleichterung. Die Anschaffung einer neuen Maschine ist aber in der Regel sehr kostspielig. Deshalb lohnt es sich auch, über den Kauf eines gebrauchten Rasentraktors nachzudenken.
Gebrauchte Rasenmähertrecker haben oftmals Mängel
- Vor dem Kauf eines gebrauchten Rasenmähertreckers sollten Sie ihn sorgfältig überprüfen. Das gilt insbesondere für die Verschleißteile.
- Als Erstes sollten Sie die Keilriemen für den Fahrantrieb und den Messerantrieb auf Verschleiß oder Risse überprüfen.
- Dann sollten Sie auch die Lager der Messer kontrollieren. Sie können sie einfach durch heftiges Rütteln an den Keilriemenscheiben des Messerantriebs testen. Diese dürfen weder ein horizontales noch vertikales Spiel aufweisen.
- Die Mähmesser sollten ebenfalls noch in einem ordentlichen Zustand sein. Falls sie an den Schneiden schon sehr schmal sind, müssten sie bald ausgetauscht werden.
- Der Motor eines Rasenmähertreckers ist in der Regel sehr lange haltbar, wenn er gut gepflegt wird. Deshalb sollten Sie den Ölmessstab herausziehen. Ist das Öl schon sehr dunkel, wurde seit langer Zeit kein Ölwechsel mehr gemacht.
- Der Motor des Rasenmähertreckers sollte auf Anhieb anspringen und rund laufen. Falls Sie irgendwelche abnormen Geräusche hören, kann es sich um einen hohen Verschleiß des Motors handeln.
- Das Mähwerk sollte sich natürlich auch problemlos ein- und ausschalten lassen.
- Beim Kauf eines gebrauchten Rasenmähertreckers sollten Sie neben der Funktionstüchtigkeit auch auf die Marke achten. Insbesondere bei No-Name-Modellen aus dem Baumarkt kann es zu Problemen bei der Ersatzteilversorgung kommen. Mitunter bekommen Sie gar keine Ersatzteile, oder diese sind extrem teuer.