Alle Kategorien
Suche

Rasenmähen im Sommer - was Sie beachten sollten

Wer im Sommer eine perfekte Rasenfläche in seinem Garten bewundern will, kommt um das Rasenmähen nicht herum. Meist ist man froh, wenn man diese lästige Arbeit schnell hinter sich bringen kann. Dabei wissen die wenigsten, dass man auch beim Rasenmähen vieles falsch machen kann.

Im Sommer ist Rasenmähen nicht immer ein Vergnügen, aber unerlässlich für gesunden Rasen
Im Sommer ist Rasenmähen nicht immer ein Vergnügen, aber unerlässlich für gesunden Rasen

Was Sie benötigen:

  • Rasenmäher
  • Auffangkorb
  • Rasendünger
  1. Gleich zu Beginn des Sommers müssen Sie Ihren Rasen zum ersten Mal mähen. Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt daran, dass das Gras gerade beginnt zu wachsen, ohne bereits allzu hoch zu sein. Je nach Witterung, ist dies meist Mitte April so weit.
  2. Mit Rasenmähen halten Sie nicht nur Ihr Gras kurz. Wer den ganzen Sommer über regelmäßig mäht, sorgt für ein kräftiges Wachstum des Grases und damit für einen besonders dichten Rasen. Auch die Ausbreitung von Unkraut wird durch regelmäßiges Rasenmähen deutlich eingeschränkt.
  3. Im Lauf des Sommers sollten Sie einmal die Woche rasenmähen. Dies erscheint recht häufig, ist für das Gras aber schonender, als wenn es in größeren zeitlichen Abständen umso radikaler gekürzt werden muss. Das Wachstum des Grases wird dadurch nachweislich gestört. Wahre Rasenliebhaber mähen Ihren Rasen daher sogar zweimal die Woche.
  4. Stellen Sie die Messer Ihres Rasenmähers so ein, dass das Gras nach dem Mähen etwa 5 cm hoch ist. Englische Zierrasen werden sogar auf eine Länge unter 3 cm gekürzt. Wenn Sie Ihren Rasen allerdings auch belasten wollen, sollten Sie die 5 cm Graslänge nicht unterschreiten.
  5. Wenn Ihnen ein höherer Rasen gefällt, sollten Sie beachten, dass ein Gras, das mehr nach oben wächst, sich weniger zur Seite ausbreitet. Im schlimmsten Fall wird der Rasen immer lichter und weniger belastbar. Zwischen den lichten Grasbüscheln können sich ungehemmt Moss und Unkraut ausbreiten.
  6. Wählen Sie zum Rasenmähen kühle Tage. In heißen Sommern sollten Sie zumindest kühlere Tageszeiten bevorzugen.
  7. Nach dem Mähen muss das Schnittgut sauber vom Rasen entfernt werden. Am besten benutzen Sie immer einen Auffangkorb.
  8. Nach dem Schnitt bekommt das Gras einen Wachstumsschub. Unterstützen Sie dies, indem Sie den Rasen nach dem Mähen düngen. Ein überdüngter Rasen wuchert allerdings maßlos, weshalb Sie die richtige Dosierung an die Bodenqualität Ihres Wohnortes und Ihre Ansprüche anpassen sollten.
  9. Warten Sie Ihren Rasenmäher regelmäßig und benutzen Sie ihn nur, wenn die Messer scharf sind. Wer mit stumpfen Messern seinen Rasen schneidet, franst ihn aus. Erkennen können Sie dies an einem dumpfen Schimmer auf ihrem Rasen.
  10. Im Oktober sollten Sie Ihren Rasen das letzte Mal mähen, damit das Gras in den Winterschlaf gehen kann und im nächsten Sommer wieder satt grün wird.
  11. Sie sollten beim Rasenmähen noch beachten, dass eine EU-Regelung Zeiten vorgibt, an denen gemäht werden darf oder nicht. In den meisten Wohngebieten ist Rasenmähen an Sonn- und Feiertagen ganz verboten und an Werktagen auf die Zeit zwischen 9 und 13 Uhr, sowie zwischen 15 und 17 Uhr beschränkt.
Teilen: