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Rasen moosfrei halten

Befassen Sie sich mit den Gründen, wieso Moos auf Ihrem Rasen wächst, Wenn Sie diese kennen, ist es leicht, das Grün moosfrei zu halten.

Mit etwas Pflege hat Moos im Rasen keine Chance.
Mit etwas Pflege hat Moos im Rasen keine Chance.

Ursachen für Moos im Rasen

Moose benötigen einen sehr feuchten Boden. Staunässe und ein verdichteter Boden sind die Hauptursachen für den unerwünschten Bewuchs. Ein saurer Boden begünstigt ebenfalls das Wachstum von Moos. Gründe für das Ansäuern des Bodens sind Moosvernichter, saurer Regen und normale biochemische Prozesse im Boden.

Ein schütterer Rasen ist für Moose ebenfalls ein Vorteil. Wächst das Gras wegen Licht- oder Nährstoffmangel schlecht, breitet sich das Geflecht ungehindert aus.

Vorbeugende Maßnahmen

Achten Sie bei der Auswahl der Rasenmischung auf den Standort. Sie brauchen eine Schattenrasenmischung, wenn das Gras an einem Platz gedeihen soll, an dem es nicht viel Sonne gibt. Sollen Kinder auf dem Grün spielen, ist eine strapazierfähige Mischung wichtig.

Kontrollieren Sie nach einem starken Regen oder nach dem Gießen, ob es im Rasen längere Zeit Pfützen gibt. Dies zeigt an, dass der Boden verdichtet ist. Vertikutieren Sie und streuen Sie Sand auf die Flächen. Der Boden wird durchlässiger und Wasser kann versickern.

Säen Sie Kahlstellen unbedingt schnell nach. Tipp: Verwenden Sie eine Mischung aus Sand mit Rasensamen für diesen Zweck. Sie verbessern die Durchlässigkeit und verteilen das Saatgut gleichmäßiger.

Auch bei guter Rasenpflege siedelt sich manchmal Moos an. Dies geschieht besonders, …

Messen Sie mindestens alle drei Jahre den pH-Wert und den Nährstoffgehalt des Bodens. Düngen und kalken Sie entsprechend dem Ergebnis der Analyse. Auf Verdacht zu düngen oder zu kalken ist falsch, da es den Rasen schwächt.

Wenn Sie Ihren Rasen auf diese Art pflegen, benötigen Sie in der Regel keine Pflanzenschutzmittel um ihn moosfrei und gesund zu erhalten.

So wird das Gras wieder moosfrei

Hat das Moos auf Ihrem Rasen einmal Einzug gehalten, setzen Sie zur schnellen Entfernung ein chemisches Produkt mit dem Wirkstoff Pelargonsäure ein wie beispielsweise Herbistop. Wenn Sie die Aufwandmenge (empfohlene Dosis für eine Anwendung) nicht überschreiten, ist das Mittel nicht bienengefährlich und verursacht keine Rostflecken.

Herbistop und vergleichbare Mittel vernichten Moos sehr schnell. Sobald der Rasen trocken ist, dürfen Kinder und Haustiere wieder auf die Fläche. Diese Produkte haben aber keine Langzeitwirkung. Wünschen Sie auf Dauer einen moosfreien Rasen, beachten Sie die Ratschläge zur Vorbeugung von Moosbefall.

Checkliste zur Rasenpflege

  • Boden vor dem Anlegen lockern.
  • Zu Standort und Belastung passende Rasenmischung auswählen.
  • Rasen nicht höher als acht Zentimeter wachsen lassen.
  • Regelmäßig auf vier Zentimeter abmähen.
  • Schnitt auf dem Rasen zurücklassen.
  • Regelmäßig wässern.
  • Auf Pfützen im Rasen achten.
  • Bei Pfützenbildung vertikutieren und Sand aufstreuen.
  • Alle drei Jahr pH-Wert und Nährstoffgehalt messen.
  • Bedarfsgerecht Kalken und Düngen.

Wenn Sie sich an diese Ratschläge halten, ist der Einsatz von Chemikalien in der Regel nicht nötig.

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