- 21.02.2012 Dirk Markendorf
- Vorbereiteter Bodengrund
- Rasensamen
- Rasenwalze
- Wasserschlauch
- Rasensprenger
- Rasendünger
Bodenvorbereitung und Rasenauswahl
Vor allem die Grünflächen sollten gut geplant werden, nehmen diese ja oftmals einen Großteil des Gartens oder Vorgartens ein.
- Neben der Auswahl des richtigen Rasens selbst, sollten Sie sich auch individuell erkundigen, welche Rasensamen sich für diverse Bedürfnisse und Standorte eignen.
- Für häufig belastete Rasenflächen, die zeitweise mit mobilen Swimmingpools oder auch flexibel verstellbaren Gewächshäusern abgedeckt sind, können Sie unterschiedliche Rasensorten (wie z. B. Sportrasen) wählen, als für andere Standorte, die nicht derartig belastet werden. Die Keimdauer hängt dabei von der einzelnen Rasensorte ab.
- Sie sollten, um die Keimdauer zu verkürzen und ein gesundes Rasenwachstum zu fördern, den Bodengrund entsprechend vorbereiten. Dazu gehört das Aussondern von Steinen, groben Erdklumpen und Wurzelresten im Erdreich. Dies sollte auch eine ebene Fläche bilden, damit der Rasen gleichmäßig mit Feuchtigkeit und Wasser versorgt wird und keine Gefälle entstehen, die bestimmte Bereiche unterversorgt lassen, wenn diese nicht ausreichend mit Wasser getränkt werden.
Die Keimdauer hängt von der Rasensorte ab
Je nachdem, welche Rasensorte Sie wählen, kann die Keimdauer variieren.
- Sie sollten neben der Bodenvorbereitung auch unterschiedlich genutzte Standorte mit anderen Rasenvariationen mit Saatgut versorgen. Entsprechend kommt es darauf an, ob es sich um Nutz,- Zier-, oder Landschaftsrasen handeln soll, der individuell angelegt wird.
- Sie sollten, damit Sie die Keimdauer des Rasens positiv beeinflussen, die frische Aussaat permanent feucht halten und vor allem in den heißen Sommermonaten diese Flächen morgens und abends mit einem Schlauch mit Wasser versorgen. Alternativ verwenden Sie einen Rasensprenger, damit die Rasensamen nicht ausgeschwemmt werden. In besonders lang anhaltenden Hitzeperioden sollten Sie neben der morgendlichen und abendlichen Wässerung auch über den Tag verteilt die frische Aussaat nochmals 3-4 Mal wässern, damit die Keimlinge nicht direkt nach der Keimung vertrocknen.
- Um das Saatgut gleichmäßig zu verteilen und ebenmäßige grüne Flächen zu erhalten, können Sie vor allem größere Areale mit der Rasenwalze bearbeiten, die immer gleich viel Rasensamen in das Erdreich einbringt.
- Die Keimdauer selbst nimmt meistens eine Woche bis drei Wochen in Anspruch, dieses richtet sich nach den Sorten. Vor allem die Pflege und Wässerung vor der Keimung ist wichtig, damit der Rasen gut aufgeht.
- Nach der Keimdauer von maximal 3 Wochen sollten Sie Ihren frischen Rasen auf eine Höhe von ca. 10 cm wachsen lassen und diesen dann mit dem Rasenmäher auf 5 cm einkürzen.
- Erst nach einigen Wochen nach erfolgter Keimung nach individueller Keimdauer ist das Erdreich ausreichend durchwurzelt und der Rasen voll belastbar, sodass dieser sich voll entwickeln kann. Erkundigen Sie sich nach dem passenden Rasendünger, um die Grünflächen stets optimal zu versorgen.
Achten Sie auf qualitativ hochwertiges Saatgut, ansonsten können bei schlechter Ware auch viele Unkräuter sprießen, die oft eine geringere Keimdauer als die Rasensamen haben.