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Radwege in Essen

Essen liegt mitten im pulsierenden Zentrum des Ruhrgebietes. Durch das Verschwinden der Schwerindustrie, hat sich die Stadt zu einem wahren Erholungsparadies gemausert, auch wenn dieser Umstand vielen Menschen nicht bekannt ist. Die Radwege in und um die Stadt erstrecken sich auf satte 200 Kilometer Länge und wer mag, kann mitten in Essen in die pure Natur eintauchen.

Essen hat sich zu einer fahrradfreundlichen Stadt entwickelt.
Essen hat sich zu einer fahrradfreundlichen Stadt entwickelt.

Anfang der 1990er Jahre wurde Essen mit der Verleihung der "Rostigen Speiche" deutlich gezeigt, dass Radfahrer nicht unbedingt die besten Voraussetzungen in der Stadt finden werden. Schöne Radwege? Fehlanzeige. Das gab den Anstoß - die Stadt Essen gab alles, um diesen Umstand zu ändern. Mit Erfolg, denn heute durchzieht ein breites Netz an Fahrradrouten die Stadt im Ruhrgebiet.

Radwege im Stadtgebiet

  • Die "Route Weste" ist eine richtige Erlebnistour. Der Rundkurs erstreckt sich über 13 Kilometer und zeigt eindrucksvoll Essens "altes" und "neues" Gesicht. Der ganze Radweg ist beschildert. Er trägt das Logo und den Schriftzug der Route West. Ein möglicher Startpunkt ist der Kennedyplatz nördlich des Hauptbahnhofes.
  • Die ehemalige Güterbahntrasse der Rheinischen Bahn wurde zu einem wunderschönen Radweg umgebaut. Auf der Route Weste radeln Sie nördlich an dem Stadtteil Altendorf vorbei und passieren den im Jahr 1926 angelegten Terrassenfriedhof. 
  • Über den Radweg Gruga-Heißen geht es südlich am Universitätsklinikum Essen weiter bis zum Haumannsplatz. Der Weg zweigt nach Norden ab, bis Sie wieder an Ihrem Ausgangspunkt angekommen sind.
  • Die Route zeigt eindrucksvoll auf, wie man mitten durch eine belebte Stadt im Grünen radeln kann. Schöner können Radwege kaum gestaltet werden. 
  • Weitere Stadterkundungen machen Sie auf der "Route Nord", die sich als 16 Kilometer langer Rundkurs von der Innenstadt bis zum Weltkulturerbe Zollverein erstreckt. Lust auf noch eine Runde? Dann ab auf die "Route Süd", dieser Rundkurs führt Sie tief in das Ruhrtal und um den Baldeneysee. Mehr Natur geht nicht.

Essen - per Rad in alle vier Himmelsrichtungen

  • Wenn Sie vom Essener Norden in den Süden radeln möchten, finden Sie gleich drei ausgeschilderte Radwege. Die Stadt-Route, die Wasser-Route und die Natur-Route. Die 18 km lange Stadt-Route beginnt im Norden am Rhein-Herne-Kanal, und wenn Sie den roten Wegweisern folgen, kommen Sie auf reizvollen Wegen bis an den Regattaturms des Baldeneysees. 
  • Blaue Wegschilder kennzeichnen die Wasser-Route. Sie führt ebenfalls von Nord nach Süd und auf dieser Strecke radeln Sie entlang den Tälern der Emscher, der Ruhr, des Mühlenbaches und des Kesselbaches. Nach ungefähr 18 km haben Sie Ihr Ziel, den Essener Süden, erreicht.
  • Mit 16 km Länge ist die Natur-Route nur unwesentlich kürzer, als die anderen beiden Strecken. Folgen Sie einfach den grünen Schildern, beginnend bei der Alten Emscher in Karnap, und planen Sie genügend Zeit ein, denn die vielen Parkanlagen und Grüngürtel möchten erkundet werden, bevor Sie bei der "Zornigen Ameise" Ihre Tour beenden.
  • Durch die Aufgabe etlicher Bahngleise ist die Querung Essens von West nach Ost ein Vergnügen für Radfahrer. Insbesondere im Ruhrtal oder entlang der ehemaligen Bahnverbindung zwischen Mühlheim an der Ruhr, Rüttenscheid und entlang der Ruhr bei Rellinghausen. Die Essener verfügen mittlerweile über ein gut ausgebautes und beschildertes Netz - speziell für Radfahrer.
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