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R32 Daten - Wissenswertes zum VW-Modell

Zu den bekanntesten Vertretern des Volkswagenunternehmens gehören die sportlichen Fahrzeugmodelle mit den drei Buchstaben GTI und R32. Golf GTI war 30 Jahre ein Inbegriff für die kleinen Sportskanonen bei VW. Seit 2002 macht ihm der hauseigene Sportflitzer R32 Konkurrenz. Einige Daten sollen beweisen, warum.

Sportliches Schalten gehört zum Golf R32 dazu.
Sportliches Schalten gehört zum Golf R32 dazu. © Petra_Bork / Pixelio

Der erste Golf R32 auf Basis des Golf IV wurde als limitierte Auflage geplant und mit einer Stückzahl von 5000 Autos produziert. Aufgrund des Verkaufserfolges beschloss Volkswagen, die Kleinserie in Serie weiter zu führen. Verkauft wurden etwa 12.000 Fahrzeuge in Europa und den USA.

R32 auf Basis Golf IV und V

  • Das R (Racing) stellt den Bezug zur Motorsportabteilung "Volkswagen Racing" (vormals "Volkswagen Motorsport") her. Die Zahl 32 steht für den Sechszylindermotor in VR-Bauweise mit 3,2 Liter Hubraum.
  • Der R32 (Basis Golf V) kam im September 2005 auf den Markt. Er war der einzige Sechszylinder unter den Golf-V-Modellen. Zu den technischen Daten gehören ein 250 PS starker Motor sowie ein Allradantrieb. 
  • Serienmäßig wurde ein manuelles 6-Gang-Getriebe eingebaut. Auf Wunsch gab es den Golf auch mit dem Direktschaltgetriebe DSG. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 250 Kilometern in der Stunde. 

Daten unterstreichen sportliche Ambitionen

Zu seinen Daten, die die Sportlichkeit dieses Golfmodells unter Beweis stellen, zählen die 6,5 Sekunden, die für das Fahren aus dem Stand bis zum Erreichen der 100 Stundenkilometermarke benötigt werden. Mit DSG waren es sogar nur 6,2 Sekunden.

  • Dieser Golf war bereits in der Basisversion mit einigen (vielfach sonst optionalen) Funktionen ausgestattet. Dazu gehören unter anderem Klimaautomatik, Bordcomputer, ABS, EPS, Xenonlicht und Bremsassistent.  
  • Der R32 kann sich bei der Wertung von Beschleunigung und Top-Speed vom GTI absetzen. Doch gilt das auch für den Verbrauch. Als Stärkerer hat er den größeren Durst. Während der Golf GTI mit rund 8,8 Litern Super Plus auskommt, schluckt der R32 mindestens 11,4 Liter. 
  • Gegenüber der Basisvariante des Golf V führt die verbesserte Serienausstattung immerhin zu einer Erhöhung des Leergewichts um fast 450 Kilogramm.
  • Der Allradantrieb hat natürlich im Winter einige Vorteile. Der kernige Klang des V6-Motors ist ein Sound, den sich derart Betörte am jederzeit offenen Fenster, auch bei Minusgraden, nicht entgehen lassen.

Fazit: Der rund 1.590 Kilogramm schwere R32 überzeugt mit seinen Fahrleistungen und starker Ausstattung. Seine Schwächen sollen auch genannt werden. Gewicht, Verbrauch und Preis sind vor allem im Vergleich zum GTI hoch.

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