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Quilling - eine Erklärung

Quilling ist eine der wenigen Basteltechniken, für die Sie nicht viel Geld ausgeben müssen. Sie brauchen zum Quillen nur Papierstreifen, Papierkleber und eine spezielle Nadel. Zur Not können die auch mit einem Zahnstocher quillen.

Beispiele für Änderungen der Grundform beim Quilling.
Beispiele für Änderungen der Grundform beim Quilling.

Was Sie benötigen:

  • Tonpapier+Schneidmaschine/Papierstreifen
  • Papier oder Pappe
  • Papierkleber
  • Quillnadel/Zahnstocher

Das ist Quilling

  • Der Begriff Quilling rührt vom englischen the quill für Schreibfeder bzw. vom Verb to quill aufspulen her, denn ursprünglich wurden die Papierstreifen um Federkiele gewickelt.
  • Der Federkiel oder der Zahnstocher wird gespalten, dass in der Mitte ein Schlitz entsteht. In diesen wird der Papierstreifen eingelegt. Schieben Sie die Wickelhilfe ganz an den Anfang des Papierstreifens. Drehen Sie nun den Quill um seine Achse, das Papier rollt sich dabei auf. Eine Quillingnadel ist nichts weiter als eine Metallstange, die in der Mitte einen Schlitz hat.
  • Lassen Sie die so entstandene Spirale etwas aufspringen. Kleben Sie das Ende des Papiers fest, damit die Papierspirale nicht wieder aufspringen kann.
  • Die so entstandenen Spiralen können nun zu verschiedenen Formen gedrückt werden zum Beispiel eine Augenform, in dem sie Recht und Knicke einen Knick in das Papier drücken. Die Formen werden dann zu Mustern auf Papier oder Pappe geklebt.
  • Beim Quilling kommt es darauf an, dass Sie gleichmäßig breite Papierstreifen haben. Diese können sie mit einer Schneidmaschine aus Tonpapier zuschneiden oder fertig kaufen. Mit einer Schere werden die Streifen nicht gleichmäßig genug.

Kniffe beim Quillen

  • Wenn Sie Formen mit einem bestimmten Durchmesser haben wollen, zum Beispiel 10 cm, dann markieren sie an einer Seite des Papierstreifens den Abstand von 10 cm. Wickeln sie von der anderen Seite her den Streifen komplett auf. Lassen Sie die Spirale aufspringen. Kleben Sie das Ende auf die Markierung.
  • Probieren Sie aus, wie sich das Aussehen der Spirale ändert, wenn Sie beim gleichen Umfang längere oder kürzere Papierstreifen aufdrehen.
  • Mit einer Pinzette oder eine Quillingnadel können Sie das Innere der Spirale verändern, zum Beispiel die Windungen an einer Seite platzieren oder Knicke  in der Spirale anbringen. Probieren Sie ein paar Formen aus.
  • Die äußere Form der Spirale kann wie schon erwähnt ebenfalls verändert werden. Ziehen Sie diese zu einem Oval in die Breite. Drücken Sie dann auf die Papierstreifen, dass die "Spitzen" des Ovals zu einem Knick werden. Probieren Sie in dieser Form verschieden Lagen der Spirale aus.
  • Versuchen Sie einfach mal verschiedene Formen aus den runden Spiralen zu machen.
  • Quilling eignet sich zum Gestalten dien Postkarte, Bildern, Fensterbildern und Mobiles. Bei Fensterbildern sollten Sie die Spiralen auf Transparentpapier aufkleben, für Mobiles ist es sinnvoll, wenn Sie die Spiralen mit einer Mischung von Papierleim und Wasser (1:1) verfestigen und ohne Hintergrund lassen.
  • In dieser Technik können Sie auch Gefäße für eine Puppenstube herstellen. In dem Fall müssen Sie die Spiralen sehr fest drehen und aus der dabei entstandene Scheibe, eine Wölbung ausstülpen. Auch diese Form sollten Sie dann mit Bastelkleber verfestigen.
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