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Quereinsteiger bei der Polizei - so kommen Sie als Jurist zur Polizei

Juristen bei der Polizei bearbeiten Personalfragen und führen Gerichtsprozesse. Sie werden bei schwierigen Einsätzen und unterschiedlichen Rechtsangelegenheiten benötigt. Die Arbeitsbereiche bei der Polizei reichen für Juristen vom Abgabenrecht bis zum Zivilrecht. Die Karriereleiter kann Sie dabei weit nach oben führen. Auch als Quereinsteiger sollten Sie die Weichen schon im Studium stellen.

Als Beamter eine Polizeibehörde juristisch vertreten
Als Beamter eine Polizeibehörde juristisch vertreten

Unter den etwa 200.000 Polizeimitarbeitern in Deutschland bilden Juristen noch eine sehr geringe Minderheit. Dabei haben Sie als Jurist im Polizeidienst ausgezeichnete Berufschancen.

Gute Karrierechancen als Volljurist bei der Polizei

  • Als Quereinsteiger können Sie bei der Polizei bewerben, wenn Sie über die Befähigung zum Richteramt (zweites juristisches Staatsexamen) verfügen. Sie werden im Polizeidienst wie andere Volljuristen einen Arbeitsplatz im Bereich der allgemeinen inneren Verwaltung einnehmen.
  • Auch im Polizeidienst finden Sie die klassischen Aufgaben von Verwaltungsjuristen. Hierbei geht es etwa das Bearbeiten von Dienstaufsichtsbeschwerden, Datenschutzangelegenheiten, Disziplinarverfahren oder Fragen des Beamten- und Arbeitsrechts.
  • Die Polizeibehörde muss wie andere Behörden vor Gerichten in Prozessen juristisch vertreten werden. Vor Gericht geht es unter anderem um rechtliche Überprüfung polizeilicher Maßnahmen oder um die Rechtmäßigkeit von eingereichten Schadensersatzklagen.
  • Sie können auch eine Laufbahn des höheren Polizeivollzugsdienstes einschlagen oder des Kriminaldienstes wählen. Dafür müssen Sie allerdings körperlich fit sein und erhöhte gesundheitliche Anforderungen erfüllen.
  • Als Quereinsteiger und Volljurist werden Sie in Ausnahmefällen auch mit lediglich dem ersten juristischen Staatsexamen für eine höhere Laufbahn eingestellt.

Quereinsteiger - Weichen bereits im Studium stellen

Viele Führungskräfte der Polizei entstammen den eigenen Reihen. Doch auch Quereinsteiger haben gute Chancen.

  • Die einheitliche Laufbahn des mittleren und gehobenen Dienstes ermöglicht es langjährigen Beamten gleichfalls, Führungsaufgaben in der oberen Leitungsebene zu übernehmen.
  • Aufgestiegene berufserfahrene Beamte und ein qualifizierter Jurist wie Sie ergänzen sich so sinnvoll.
  • Als Jurastudent und Referendar, der sich für eine spätere berufliche Tätigkeit bei der Polizei interessiert, sind Sie gut beraten, bereits während des Studiums Ihre Ausbildungsschwerpunkte auf den Polizeidienst einzurichten. 
  • Sie brauchen neben einer juristischen Grundausbildung in allgemeinen Pflichtfächern weitere Kenntnisse im Strafrecht, Verwaltungsrecht und Kriminologie. Wählen Sie Ihre Studienschwerpunkte entsprechend.

Bei der Polizei werden natürlich nicht nur Männer eingestellt. Frauen werden bei entsprechender Leistungsfähigkeit auch als Quereinsteiger gleichberechtigt eingestellt. Angesprochen fühlen dürfen Sie sich daher auch als interessierte Frau.

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