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Pulsuhr beim Schwimmen tragen - so geht's

Eine Pulsuhr ist für den ambitionierten Athleten ein wertvolles Hilfsmittel. Anhand der genauen Herzfrequenzdaten lassen sich Trainingspläne und Trainingshärte auf den individuellen Fitnessstand einstellen und Sie erreichen ein bestmögliches Training. Auch beim Schwimmen sind diese Werte hilfreich, die Uhr muss dafür aber besonderen Belastungen standhalten.

Training mit einer Pulsuhr ist effektiver.
Training mit einer Pulsuhr ist effektiver.

Was Sie benötigen:

  • Wasserdichte Pulsuhr mit Brustgurt

Eine Pulsuhr beim Schwimmen richtig verwenden

  • Eine Pulsuhr (oder Herzfrequenzmesser) besteht typischerweise aus zwei Teilen: Der Uhr selbst und einem Brustgurt mit Sender, der die Herzfrequenz an die Pulsuhr sendet.
  • Wenn Sie jetzt eine Pulsuhr auch beim Schwimmen tragen wollen, müssen Sie natürlich zuerst darauf achten, dass das Gerät wasserdicht ist. Achten Sie besonders auf eventuelle Einschränkungen bei der Wasserdichtigkeit. Hier ist nicht unbedingt die maximale Tiefe entscheidend, beim Schwimmtraining befinden Sie sich ja selten unterhalb von einem Meter Wassertiefe mit der Uhr. Einige Hersteller (z.B. Polar) machen bei bestimmten Modellen jedoch die Einschränkung, dass unter Wasser keine Knöpfe gedrückt werden sollten, um die Wasserdichtigkeit nicht zu beeinflussen. Polar bietet hier dafür aber eine Möglichkeit, bestimmte Funktionen der Uhr zu nutzen, indem Sie an den Herzfrequenzsensor herangeführt wird. So ergibt sich ein Bedienkonzept, bei dem kein Knopf gedrückt werden muss.
  • In diesem Zusammenhang ist ebenfalls wichtig, dass Sie einen Batterietausch nur direkt vom Hersteller durchführen lassen. Nur dann haben Sie weiterhin eine Garantie auf die Dichtigkeit und Sie können sich beim Schwimmen voll auf Ihre Pulsuhr verlassen.
  • Der Herzfrequenzsensor selber muss natürlich auch wasserdicht sein. Da hier jedoch meist keine Knöpfe oder beweglichen Teile vorhanden sind, ist das meist das kleinere Problem. Der Gurt sollte auch bei Schwimmbewegungen sicher sitzen und nicht verrutschen. Testen Sie dies am besten direkt in einem Sportgeschäft. Schwimmen stellt hier andere Anforderungen an den Gurt als z.B. Lauftraining.
  • Wenn Sie viel in Schwimmhallen trainieren, kann es jedoch zu anderen Komplikationen kommen. Stark chlorhaltiges Wasser kann die genaue Messung Ihrer Herzfrequenz beeinflussen, der Sensor kann dann nicht mehr so genau die Spannungsunterschiede des Herzens messen. Achten Sie daher darauf, den Gurt vor dem Training ordentlich mit Süßwasser abzuspülen und nass anzulegen.
  • Nach dem Training sollten Sie alle Geräte ausgiebig mit Süßwasser abspülen. Gerade bei Trainingseinheiten in Salzwasser ist dies von Bedeutung, damit keine Kontakte korrodieren können und das Salz nicht das Material von Gurt und Pulsuhr angreift.
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