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Pubertätsprobleme - so verstehen Sie Ihre pubertären Kinder

Zu jeder Entwicklung gehören auch Probleme. In jedem Lebensalter. So verstehen Sie die Pubertätsprobleme Ihrer Kinder und reagieren angemessen.

Zuhören ist bei Pubertätsproblemen wichtiger, als Rat zu wissen.
Zuhören ist bei Pubertätsproblemen wichtiger, als Rat zu wissen.

Pubertätsprobleme verstehen und ihnen klug begegnen

  • Pubertätsprobleme zu verstehen, ist ein kaum zu verwirklichender Versuch, weil sich oft die Kinder selbst nicht verstehen. Sie dürfen klüger sein als Ihr Kind, aber Sie sollten sich nicht anmaßen, es besser zu verstehen als es selbst.
  • Pubertätsprobleme verlangen von Ihnen vor allem eins: Ihr Verständnis und Ihre Liebe. Nicht für die Taten Ihres Heranwachsenden, aber für ihn selbst. Das ist ein großer Unterschied und muss in jeder Auseinandersetzung für Ihr Kind klar erkennbar sein.
  • Ihr Verständnis und Ihre Liebe zeigen Sie, indem Sie sich Zeit nehmen für das Kind. Lassen Sie sich Zeit am gemeinsamen Tisch, bei Spaziergängen, auf dem Sofa. Zeit miteinander ohne allzu viele Ablenkungen. Gemütlich.
  • Gemeinsame Zeit vor dem Fernseher gilt hier nicht. Auch nicht Zeit in der großen Runde. Tun Sie nicht so viel miteinander, seien Sie da.
  • Für jedes Problem gibt es irgendwo auf der Welt eine Lösung. Die meisten Lösungen für seine Probleme kann das Kind selbst entwickeln. Dafür braucht das Kind nicht viele Ihrer Ratschläge, sondern vor allem, dass Sie ihm zugewandt und liebevoll zuhören. Arbeiten Sie daran.
  • Zuhören ist wichtiger, als Rat zu wissen. Da zu sein, ist wertvoller, als Probleme wegzudiskutieren.
  • Wenn Sie Angst um Ihr Kind haben, holen Sie sich Rat. Etwa beim Elterntelefon oder der Telefonseelsorge. Ihre Angst reicht, es muss nichts Dramatisches vorgefallen sein.
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