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Pubertätsakne lindern - so geht's

Während der Pubertät bleibt kaum jemand von der Akne verschont. Medizinisch wird sie als Akne vulgaris bezeichnet und gehört mit zu den häufigsten entzündlich bedingten Hauterkrankungen. Das Ausprägungsbild ist wie auch der Leidensdruck individuell unterschiedlich. Wie Sie eine Pubertätsakne lindern und den Hautzustand verbessern können, lesen Sie hier.

Obst und Gemüse unterstützen die Hautgesundheit.
Obst und Gemüse unterstützen die Hautgesundheit.

Richtige Hautpflege bei Pubertätsakne

  • Die Behandlung der Akne richtet sich gegen die übermäßige Verordnung der Haarfollikel, die Talgproduktion und auch gegen die bakterielle Besiedlung der Haut, die Sie durch eine sorgfältige Hautpflege unterstützen können.
  • Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Haut nicht zusätzlich stressen, indem Sie mit aller Gewalt entfettende Maßnahmen durchführen.
  • Für die Hautpflege sollten Sie sich Kombinationsprodukte besorgen, die nicht nur pflegende Eigenschaften haben, sondern auch Hautunreinheiten und Bakterienwachstum hemmen. Achten Sie auf Produkte, die Niacinamid (Vitamin B 3) enthalten.
  • Empfehlenswert sind für Sie auch Pflegeprodukte, zu deren Inhaltsstoffen Benzoylperoxid (BPO) gehört. Die Substanz wirkt antibakteriell, beugt Entzündungsreaktionen vor und reduziert auch die Talgproduktion Ihrer Haut. Die Produkte gibt es als Waschsuspension oder Gel.
  • Nach der Hautreinigung mit einer geeigneten Waschsuspension sollten Sie ein Feuchtigkeit spendendes Pflegeprodukt auftragen, das ebenfalls speziell für die Pubertätsakne geeignet ist. Verwenden Sie keine stark fetthaltigen Cremes, die Ihre Mitesser nur so sprießen lassen.
  • Auch mit Heilerde können Sie etwas gegen Ihre Hautunreinheiten unternehmen. Sie ist im Drogeriemarkt erhältlich, wird mit Wasser angerührt und als Gesichtsmaske aufgetragen. Nach dem Antrocknen wird sie mit warmem Wasser wieder abgewaschen. Heilerde trocknet die Haut stark aus, weshalb Sie hinterher ein feuchtigkeitsspendendes Pflegeprodukt auftragen sollten.

Hausmittel zur Verbesserung des Hautbildes

  • Bei leichter bis mittelschwerer Pubertätsakne können Sie auch mit pflanzlichen Inhaltsstoffen Ihr Hautbild verbessern.
  • Probieren Sie Umschläge mit Eichenrinde aus, die eine adstringierende und Juckreiz stillende Wirkung auf die Haut hat. Geben Sie zwei Esslöffel der zerkleinerten Rinde, die Sie sich aus der Apotheke besorgt haben, auf einen halben Liter Wasser und Kochen das ganze 15 min lang. Ist der Sud abgekühlt, dann sieben Sie ihn ab, tauchen einen Waschlappen ein, den Sie gut ausdrücken und dann 10-20 min auflegen sollten. Wiederholen Sie das ganze zwei bis dreimal hintereinander und tragen anschließend eine milde Feuchtigkeitscreme auf.
  • Schwarzer Tee hat eine ähnliche Wirkung, den Sie ganz normal zubereiten und die Umschläge wie vorgenannt durchführen. Die Einwirkzeit ist mit 2-3 min wesentlich kürzer.
  • Auch Gesichtsdampfbäder sind hilfreich. Geben Sie drei Beutel Kamillentee oder einige getrocknete Thymianstiele in eine Schüssel mit 1 l heißem Wasser, halten Ihr Gesicht für 10-15 min über das dampfende Bad und bedecken den Kopf mit einem Handtuch.
  • Unterstützend können Sie morgens und abends je eine Tasse Akne-Tee zu sich nehmen. Dazu mischen Sie je 15 g Fenchelsamen, Anis, getrocknete Stiefmütterchen und Löwenzahn (aus der Apotheke besorgen). Übergießen sie einen Teelöffel der Teemischung mit einem Viertel Liter kochendem Wasser, nach kurzem Ziehen wird abgesiebt.
  • Unsere moderne, westliche Ernährung enthält viele Auslöser für eine Akne. Sie sollten daher Ihre Ernährungsgewohnheiten einmal kritisch unter die Lupe nehmen.
  • Nicht geeignet für Sie sind: Milch und Milchprodukte, Süßigkeiten, zuckerhaltige Limonaden und Softdrinks sowie Fast Food. Reduzieren Sie den Verzehr an kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln.
  • Stellen Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung um, die viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Rohkost umfasst. Eine Anti-Akne-Wirkung sollen rote Weintrauben, blauen Beeren, Sojaprodukte und Tomaten haben.
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