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PTT-Wert erhöht - so bekommen Sie ihn in den Normbereich

Haben Sie schon einmal den sogenannten PTT-Wert messen lassen? Wie ist das Ergebnis ausgefallen? Blut muss fließen und flüssig sein, damit es alle Aufgaben erfüllen kann. Ist das nicht der Fall, wird es schwierig. Lesen Sie, wie Sie dabei vorgehen können.

Keine Angst vor Spritzen!
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Was Sie benötigen:

  • Gefäßchirurg
  • Hausarzt
  • Kardiologe

So gehen Sie bei erhöhtem PTT-Wert vor

Was ist überhaupt der PTT-Wert? Im Fachjargon ist das die partielle Thromboplastinzeit. P bedeutet partiell = teilweise, T = Thromboplastin, T = time (die Zeit). Mit diesem Wert wird die Blutgerinnung gemessen. Besonders wichtig ist das für Patienten, die Heparin einnehmen müssen. Heparin wird eingesetzt, damit es zu keinem Blutgerinnsel und zu Gefäßverschlüssen kommt. Wird Heparin eingenommen, kann der PTT-Wert erhöht sein.

  • Ihr Hausarzt wird nur den PTT-Wert messen, wenn ein Verdacht einer Gerinnungsstörung vorliegt. Die sogenannte Referenzzeit liegt bei 20 bis 38 Sekunden. Ist die Referenzzeit bei Ihnen erhöht, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass entweder Heparin eine Rolle spielt oder Sie tatsächlich eine Gerinnungsstörung haben. Ihr Blut gerinnt nicht mehr oder nicht mehr ausreichend, und so verlieren Sie zu viel Blut. Dies kann lebensbedrohlich werden.
  • Ein weiteres Merkmal für einen erhöhten PTT-Wert kann ein Fibrinogenmangel sein. Das ist ein wichtiger Faktor, der bei der Blutgerinnung eine große Rolle spielt.
  • Der PTT-Wert ist besonders wichtig vor einer Operation oder wenn Sie gerinnungshemmende Medikamente einnehmen. Für Ihren Körper ist es wichtig, dass Sie eine funktionierende Blutgerinnung haben. Wenn also der PTT-Wert unter beispielsweise Heparin erhöht ist, ist das ärztlicherseits gewünscht.
  • Wenn der PTT-Wert ohne Heparin erhöht ist, müssen Sie mit Ihrem Arzt sprechen, um eventuell noch weitere Untersuchungen durchführen zu lassen. Es kann eine Schädigung der Leber vorliegen.
  • Wenn Sie zum Beispiel merken, dass eine Wunde zu lange blutet, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen, damit er entsprechende Tests machen kann. Falls Sie in der Familie einen Bluter (bei denen der PTT-Wert erhöht ist) haben, sollten Sie überprüfen lassen, ob Sie eventuell auch die Veranlagung dazu haben.
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