Alle Kategorien
Suche

Psychomotorik - diese Spiele helfen Ihrem Kind

Die Bewegungsabläufe Ihres Kindes können Sie auch durch Spiele fördern, sodass Lernen und Freude an der Bewegung miteinander verbunden werden. Welche Übungen zur Psychomotorik dabei empfehlenswert sind, erfahren Sie hier.

Spielen schult die Sinne.
Spielen schult die Sinne. © Thommy_Weiss / Pixelio

Psychomotorik ist die Verknüpfung von sichtbaren Bewegungen (der Motorik) und inneren Abläufen, etwa der Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen. Das kann etwa bedeuten, dass Kinder mit den entsprechenden Übungen lernen, das Wesentliche wahrzunehmen, ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren und dann schnell zu reagieren sowie Bewegungen zu koordinieren.

Psychomotorik-Übungen mit Formen und Farben

  • Formen und Farben schulen die Sinne Ihres Kindes im Spiel und bereiten auf schulische Anforderungen (z.B. einen Stift halten, Gegenstände nutzen) vor. Hier können Sie etwa mit einem Seil eine bestimmte Form auf dem Boden legen (z.B. ein Dreieck, die Umrisse eines Schiffes etc.). Die Kinder müssen diese Form nun mit einem anderen Seil nachlegen. Das Beobachten der Figur und die Nachahmung schulen die Visuokonstruktion - eine Fähigkeit aus dem Bereich der Psychomotorik.
  • Genauso gibt es im Handel Spiele, bei denen verschiedene Bauklötze in passende Öffnungen geschoben werden müssen. Ein Kind muss so erkennen, welcher Baustein zu welcher Form passt, und dessen Konturen richtig einschätzen. Diese Spiele zur Psychomotorik können beliebig erweitert werden, etwa indem nicht nur Formen, sondern auch Farben zugeordnet werden müssen.
  • Darüber hinaus können Figuren nach Größe und Form oder sogar Material sortiert werden. Die visuelle Wahrnehmung wird dabei geschult und als Belohnung für richtige Zuordnungen können kleine Geschenke verteilt werden.

Spiele zur Koordination von Bewegungen

  • Die Koordination von Bewegungen kann mit Psychomotorik-Spielen auch geschult werden, indem die Kinder über einen Parkour mit kleinen oder größeren Hindernissen laufen oder springen müssen. Hier eignen sich insbesondere Plastikreifen, da diese eher flach sind.
  • Darüber hinaus können Kinder dazu animiert werden, Bälle auf ein bestimmtes Ziel zu werfen. Dabei müssen sie die Abstände korrekt einschätzen und ihre Bewegungen entsprechend anpassen. Je nachdem, wie gut die Kinder dies bewältigen, können Sie dann die Schwierigkeit schrittweise steigern und das Ziel etwas weiter entfernt stellen.
  • Besonders das Springen auf einem Trampolin fördert das Gleichgewicht der Kinder. Beim Spielen sollten Sie aber darauf achten, dass die Kinder einander nicht schubsen. Außerdem sollte eine Abgrenzung dafür sorgen, dass kein Kind vom Trampolin fallen kann.
  • Ein Spielplatz mit Rutschen und Klettermöglichkeiten ist ebenso gut dazu geeignet, die Psychomotorik im Spiel zu fördern. Beim Klettern und Rennen lernen Kinder auch ihre Grenzen kennen.
Teilen: