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Psychologische Berufe ohne Studium - Wissenswertes zum Psychologischen Berater

Neben dem Psychologiestudium gibt es noch andere Berufe, die für Beratungstätigkeiten qualifizieren. Einer davon ist der "Psychologische Berater". Was übernimmt dieser für Aufgaben?

Kompetente Beratung ist wichtig, egal um was es geht.
Kompetente Beratung ist wichtig, egal um was es geht. © Gerd_Altmann / Pixelio

Psychologische Berater sind neben Psychotherapeuten, Heilpraktikern, Psychologen oder anderen Berufsgruppen in der Betreuung von Personen mit besonderen Problemsituationen tätig.

Psychologische Berufe außerhalb der Therapie

Psychologische Berater therapieren keine Patienten mit psychischen Störungen, sondern kümmern sich um Personen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, eine Krise erleben oder Orientierung suchen. Somit stellen Angehörige dieses Berufes keine Diagnosen und wendet keine psychotherapeutischen Verfahren zu Heilzwecken an.

  • Vielmehr sind Psychologische Berater eher ein Coach, sie helfen also Personen darin, eine Krise zu überwinden und sich weiterzuentwickeln. Dabei kann sowohl die persönliche Entwicklung (Beratungsstellen, Bewerbercoaching) als auch ein wirtschaftliches Coaching (Managementberatung) gemeint sein. 
  • Gemeinsam mit ihren Klienten analysieren Angehörige dieses Berufes die aktuelle Problemlage, entwickeln gemeinsam mögliche Lösungen und unterstützen andere in der Umsetzung dieser Strategien. Auch in der Mediation werden dabei Ansätze zur Konfliktbewältigung erarbeitet.

Berufsstandards für Psychologische Berater

  • Die Bezeichnung für Berufe als "Psychologischer Berater" ist nicht gesetzlich geschützt. D.h. das keine verpflichtenden Ausbildungsstandards vorgeschrieben sind und jeder - auch ohne Qualifikation - diese Bezeichnung tragen kann.
  • Hingegen sind "Psychologe" und "Psychotherapeut" Berufe, die zwingend bestimmte Qualifikationen voraussetzen und dementsprechend geschützt sind. 
  • Die Ausbildung zum Psychologischen Berater kann bei Instituten, Berufsverbänden oder Fördernetzwerken erfolgen. Auch Trainer bieten solche Kurse an. Dauer, Inhalte und Anspruch der Weiterbildungen sind entsprechend unterschiedlich. Hier können Sie sich an Zertifizierungen orientieren.
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